Vitamin

    Vitamin D ist sehr wichtig für das Gehirn in der Lebensmitte

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Vitamin D ist besonders in der Lebensmitte entscheidend für die Gehirnfunktion und fördert laut Studien langfristige Gesundheit.

    Vitamin D
    Menschen mit höherem Vitamin D im Blut in der Lebensmitte zeigten später weniger Tau‑Ablagerungen im Gehirn. (Symbolbild) - depositphotos

    Ein hoher Vitamin-D-Spiegel in der Lebensmitte scheint mit niedrigeren Alzheimer‑Markern im Gehirn Jahre später verbunden zu sein. Die Untersuchung umfasste 793 Personen ohne Demenz, deren Durchschnittsalter zu Studienbeginn 39 Jahre betrug.

    «ScienceDaily» berichtet, dass Teilnehmer mit hohem Vitamin-D-Spiegel weniger Tau‑Protein im Gehirn zeigten, einen Schlüsselmarker für Alzheimer. Die Forschenden betonen, dass diese Ergebnisse nur eine Assoziation zeigen und keine ursachliche Wirkung beweisen.

    Nimmst du Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel ein?

    Niedrige Amyloid‑Beta‑Werte wurden hingegen nicht mit Vitamin-D-Spiegeln in Verbindung gebracht. «ScienceDaily» unterstreicht, dass die Lebensmitte ein kritischer Zeitraum für präventive Massnahmen sein könnte.

    Neurowissenschaftliche Mechanismen

    Vitamin D wirkt laut Studien auch im zentralen Nervensystem und kann Entzündungen reduzieren. Die aktive Form fördert laut «PubMed» antioxidative Prozesse und schützt Nervenzellen vor Zellstress.

    Systematische Übersichten zeigen, dass Vitamin D die neuronale Gesundheit unterstützen kann. Dabei sind die Auswirkungen auf grössere Gehirnvolumina noch uneinheitlich und weitere Studien nötig.

    Zudem korreliert ein niedriger Vitamin-D-Spiegel in Beobachtungsstudien mit schnellerem Gehirnalter. Die Ergebnisse variierten jedoch je nach Altersgruppe und Untersuchungsmethode.

    Vitamin D: Datenlage zur Kognition

    Studien zeigen, dass niedrige Vitamin-D-Werte mit schlechterer kognitiver Leistung assoziiert sind. Personen mit hohem Spiegel erreichen tendenziell bessere Ergebnisse bei Gedächtnis‑ und Denkfähigkeitstests.

    Meta‑Analysen deuten an, dass Vitamin-D-Supplementierung bei Mangel die globale Kognition leicht verbessern kann. Die Effekte sind vor allem bei Personen mit bestehenden Defiziten messbar.

    Vitamin D
    Bei Adipositas kann der Körper Vitamin D stärker im Fettgewebe speichern, wodurch weniger im Blut verfügbar ist. (Symbolbild) - depositphotos

    Forschende betonen laut «ScienceDaily», dass Vitamin D keine alleinige Vorbeugung gegen Demenz darstellt. Langzeitstudien sollen klären, wie Lebensstil, Ernährung und Vitamin-D-Supplementierung gemeinsam die Gehirngesundheit beeinflussen.

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    Kommentare

    User #6445 (nicht angemeldet)

    Brauche ich kein Vitamin D mehr nach über 60 ?

    User #5655 (nicht angemeldet)

    Dabei wurde kürzlich wieder das Gegenteil gebracht. Alles mit Mass

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