Viele Vitamin-D-Präparate zu hoch dosiert
Vitamin-D-Präparate sind weltweit beliebt, doch viele enthalten laut «Stiftung Warentest» zu hohe Dosierungen und bergen Gesundheitsrisiken.

Vitamin-D-Präparate werden weltweit häufig eingenommen, da Sonnenlicht in Herbst und Winter oft nicht ausreicht. Laut Analyse der «Stiftung Warentest» enthalten viele Produkte zu hohe Dosierungen und bergen somit gesundheitliche Risiken.
Die «Stiftung Warentest» hat dabei 25 frei erhältliche Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel aus Apotheken, Drogerien und Supermärkten getestet. Die meisten getesteten Präparate überschreiten die empfohlene Tagesdosis deutlich und sind für dauerhafte Einnahme nicht uneingeschränkt geeignet.
Nur zwei Produkte erfüllten laut «vol.at» die offiziellen Empfehlungen von Fachgesellschaften und Behörden.
Vitamin D oft überdosiert – Obergrenze bei 20 Mikrogramm
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und das Bundesinstitut für Risikobewertung geben klare Empfehlungen zur Vitamin-D-Aufnahme. Laut «DGE» liegt die Obergrenze bei 20 Mikrogramm pro Tag.
Im Test wurden Tabletten, Kapseln und Tropfen berücksichtigt, auch Produkte mit Zusatzstoffen wie Magnesium oder Zink. Viele Präparate enthalten deutlich mehr Vitamin D, als für den Körper empfohlen wird.
Die langfristige Einnahme überhöhter Dosierungen kann gesundheitliche Risiken verursachen, warnt die «Stiftung Warentest».
Nur zwei Vitamin-D-Präparate korrekt dosiert – fünf stark überdosiert
Laut dem «Verein für Konsumenteninformation (VKI)» erfüllen nur zwei der getesteten Mittel die korrekte Dosierung. Diese Mittel gelten deshalb als für eine langfristige Einnahme geeignet.
Fünf Produkte waren im Test sogar stark überdosiert. Die «Stiftung Warentest» orientierte sich an evidenzbasierten Studien sowie Empfehlungen von Fachgesellschaften und Behörden.

Produkte innerhalb der empfohlenen Dosierung gelten als unbedenklich; Produkte mit höheren Mengen sollten nur unter ärztlicher Begleitung eingenommen werden. Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel oder Risikofaktoren wie eingeschränkter Sonnenexposition können mit ihrem Arzt über gezielte Supplementierung sprechen.
















