Eine Erkältung soll erhöhten Schutz vor Covid-19 bieten. Forscher haben Studien mit medizinischem Personal durchgeführt und sind zu diesem Schluss gekommen.
Erkältung Schnupfen
Zur Winterzeit gehört auch eine Erkältung. - Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine normale Erkältung schützt gegen eine Covid-19-Infektion.
  • Durch die Infektionskrankheit wird das Immunsystem gestärkt.
  • Das zeigt eine britische Studie.

Eine Erkältung soll Schutz gegen Covid-19 bieten. Dies besagt eine britische Studie. Der Immunschutz, der bei einer normalen Erkältung aufgebaut wird, soll auch gegen Covid-19 hilfreich sein.

Letztes Jahr haben Forscher mit ihren Untersuchungen begonnen – damals gab es noch keine Impfung. Es wurden über 750 Pflegende, die mit Covid-Patienten arbeiteten, beobachtet.

Man fand 58 Personen, die nie positiv auf Covid-19 getestet wurden. Diese wiesen deutlich mehr T-Zellen auf als andere. T-Zellen sind wichtig für das Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern.

Erkältung durch Coronaviren ausgelöst

Die Krankheitsgeschichten dieser Personen wurden dann genauer angeschaut. Es stellte sich heraus, dass sie zuvor eine Infektionskrankheit durchliefen. Diese baute dann das Immunsystem auf. So kann auch der Anstieg an T-Zellen erklärt werden, wie «Blick» schreibt.

Jedoch gehen die Forschenden davon aus, dass nur Erkältungen schützend sind, die schon durch Coronaviren ausgelöst wurde.

Dadurch wurde das Immunsystem schon im Vorfeld trainiert, was diese Leute dann immun gegen Covid-19 machte.

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