Eine 47-Jährige wollte unbedingt ein Kind. Ihr Frauenarzt rät ihr dazu, häufig Sex zu haben und bietet sich dafür an. Die Patientin steigt auf das Angebot ein.
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Eine schwangere Frau hält sich den Bauch. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine 47-Jährige in Wien wollte ein Kind.
  • Ihr Gynäkologe riet ihr zu «häufigem Sex» und bietet sich gleich an.
  • Als seine Ehefrau vom Verhältnis erfährt, streitet er alles ab und will Geld zurück,

Eine 47-Jährige hegte einen ausgeprägten Kinderwunsch. Ihr Frauenarzt aus Wien empfiehlt ihr deshalb häufigen Sex und bietet sich dafür sogar an. Die Patientin nimmt das Angebot an. Nach über einem Jahr geheimer Sex-Beziehung, gesteht er ihr, dass er zeugungsunfähig ist.

Von Samenspende rät er ihr ab, sie solle Sex mit einem anderen haben. Dies erzählt die 47-Jährige gegenüber «heute.at». Sie wird tatsächlich schwanger und der Arzt übernimmt die Vaterrolle und behandelt sie weiterhin.

Als dann aber seine Ehefrau von diesem Verhältnis erfährt, ist die Frau hochschwanger. Der Gynäkologe wiederum lässt sich kaum mehr blicken und streitet ihr Verhältnis ab.

Frauenarzt vor Gericht

Nun wurde der Fall vors Gericht gebracht. Der Frauenarzt behauptet, die Frau habe ihm weiss gemacht, dass er der Vater des Kindes sei. Er habe deshalb 93'000 Euro ausgegeben, die er jetzt zurückhaben will.

Die Anwältin der 47-Jährigen sagt aber, sie könne beweisen, dass diese Behauptung nicht stimmt. Eine weitere Frau hat sich jetzt bei der «heute»-Redaktion gemeldet und von einem ähnlichen Vorfall gesprochen. Sie will ebenfalls an dieselbe Anwältin wenden.

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