Die Weltgesundheitsorganisation WHO äussert Bedenken über eine Produktionsstätte des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V.
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Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WHO hat Bedenken bezüglich der Produktionsstätten des Sputnik-V-Impfstoffs.
  • Dabei geht es um vier Produktionsorte.
  • An einem Ort in Russland seien beispielsweise Probleme beim Abfüllen entstanden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO äussert Bedenken über eine Produktionsstätte des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Dabei geht es um eine von vier Produktionsstätten, die die WHO überprüfte.

In dem Werk der Firma Pharmstandard-UfaVITA in der russischen Republik Baschkortostan seien Probleme bei der Abfüllung des Impfstoffs festgestellt worden, teilte die WHO am Mittwoch mit.

WHO für weitere Kontrollen eingeladen

Pharmstandard-UfaVITA erklärte, die Probleme beträfen nicht die Sicherheit oder Wirksamkeit des Vakzins selbst und die Bedenken bezüglich der Abfülllinien seien vollständig ausgeräumt worden: «Wir laden die WHO für eine weitere Kontrolle ein.»

Die Überprüfung der WHO fand zwischen dem 31. Mai und dem 4. Juni statt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA überprüft gegenwärtig noch den Antrag auf eine mögliche Marktzulassung von Sputnik V in der Europäischen Union.

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