Aufgrund der Omikron-Welle entstehen in den Londoner Spitälern Personalmängel. Nun soll die Armee in den Krankenhäusern aushelfen.
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Krankenschwestern arbeiten auf einem Korridor einer Akut-Station im St. Georges Krankenhaus. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa - sda - Keystone/PA Wire/Victoria Jones

Das Wichtigste in Kürze

  • Grossbritannien ist stark von der Omikron-Variante betroffen.
  • In vielen Krankenhäusern entsteht deshalb ein Personalmangel.
  • Deshalb soll nun die britische Armee Unterstützung leisten.

Wegen der Personalmängel durch die Omikron-Welle hilft in London seit Freitag die Armee in Krankenhäusern aus. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, sollen in den kommenden drei Wochen 200 Militärangehörige in der britischen Hauptstadt im Einsatz sein.

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Soldaten führen einen Corona-Test bei einem Autofahrer durch. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Kirsty Wigglesworth

Ausserdem sollen 32 Soldatinnen und Soldaten im Rettungsdienst aushelfen. Auch in anderen Teilen des Landes sind Militärangehörige im Einsatz, um die Behörden bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen.

Jeder Zehnte mit dem Coronavirus angesteckt

Grossbritannien ist noch immer fest im Griff der Omikron-Welle – auch wenn Experten Anzeichen für eine Abflachung in London erkennen. Am Donnerstag wurden landesweit knapp 180'000 Neuinfektionen gemeldet.

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Corona-Patient wird in Londoner Krankenhaus gebracht. - AFP

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird mit knapp 1800 angegeben (Stand 1. Januar). Schätzungen zufolge war in London in der letzten Woche des vergangenen Jahres jeder Zehnte mit dem Coronavirus infiziert.

Krankheitsbedingte Ausfälle beim Personal

Strengere Einschränkungen lehnt die Regierung bislang unter Verweis auf die verhältnismässig geringe Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle ab. Am Donnerstag wurden 231 Todesfälle gemeldet. Grossbritannien hat etwa 67 Millionen Einwohner.

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In Grossbritannien gerät das Personal immer mehr unter Druck. - Keystone

Das britische Gesundheitssystem gerät aber wegen der hohen Zahl an krankheitsbedingten Ausfällen beim Personal immer mehr unter Druck. Bis Freitag hatten nach Angaben der Nachrichtenagentur PA allein in England 17 Krankenhausträger den Ernstfall ausgerufen. Dies weil sie fürchten, wichtige Behandlungen nicht mehr gewährleisten zu können.

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