Wegen Anschlägen mit Gift: London verhängt Sanktionen

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Grossbritannien,

Wegen ihrer Verwicklung in Giftanschläge belegt die britische Regierung russische Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen mit Sanktionen.

ARCHIV - Ein Foto des toten Kremlgegners Alexej Nawalny hängt an einem Zaun gegenüber des geschlossenen russischen Generalkonsulats in Hamburg. Foto: Marcus Brandt/dpa
ARCHIV - Ein Foto des toten Kremlgegners Alexej Nawalny hängt an einem Zaun gegenüber des geschlossenen russischen Generalkonsulats in Hamburg. Foto: Marcus Brandt/dpa - Keystone/dpa/Marcus Brandt

Dabei geht es um den Anschlag auf den Ex-Agenten Sergej Skripal mit dem Nervengift Nowitschok, bei dem eine unbeteiligte Frau in Grossbritannien ums Leben kam, sowie um den Fall des Oppositionellen Alexej Nawalny, der nach Erkenntnissen westlicher Staaten mit dem Stoff Epibatidin vergiftet wurde.

Sieben Einzelpersonen und zwei führende Wissenschaftsinstitute seien von den Sanktionen betroffen, hiess es in einer Mitteilung des britischen Aussenministeriums. Sie sollen an der Herstellung der Giftstoffe beteiligt gewesen sein.

«Russlands wiederholter Einsatz chemischer Waffen ist eine widerwärtige Verletzung internationalen Rechts und eine direkte Bedrohung der globalen Sicherheit», sagte die britische Aussenministerin Yvette Cooper der Mitteilung zufolge.

Auch die EU hatte im Zusammenhang mit Nawalnys Tod kürzlich Sanktionen gegen russische Wissenschaftler und Forscher beschlossen.

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