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    Neuer Rekord bei geschwächten Jungtieren: Igelhilfe schlägt Alarm!

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    Aarau,

    Die Bedingungen für Igel scheinen schwieriger zu werden. Laut Igelhilfe Mittelland wurden dieses Jahr so viele geschwächte Jungtiere aufgenommen wie noch nie.

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    Nachhaltige Hilfe für den Igel bedeutet vor allem: Lebensraum schaffen und Gefahren reduzieren. (Symbolbild) - keystone

    Die Igelhilfe Mittelland beobachtet in diesem Jahr eine besorgniserregende Entwicklung: Noch nie mussten so viele geschwächte Jungigel aufgenommen und versorgt werden. Bereits jetzt betreut die Station über 30 Igelbabys mehr als im gleichen Zeitraum der Vorjahre.

    Die meisten der kleinen Tiere wiegen lediglich zwischen 80 und 130 Gramm – ein deutliches Zeichen dafür, dass sie unter schwierigen Bedingungen aufwachsen.

    Igelmütter suchen tagsüber verzweifelt nach Nahrung

    Gleichzeitig häufen sich Meldungen über Igelmütter, die selbst tagsüber verzweifelt nach Nahrung suchen. Die normalerweise nachtaktiven Tiere werden am helllichten Tag auf Strassen, in Gärten oder auf Wegen gesichtet.

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    Es häufen sich die Meldungen über Igelmütter, die tagsüber nach Nahrung suchen. (Symbolbild) - keystone

    Viele wirken stark geschwächt und gehen bei der Futtersuche hohe Risiken ein. Für zahlreiche Jungtiere beginnt damit bereits in den ersten Lebenswochen ein Kampf ums Überleben.

    Schweizweite Beobachtungen geben Anlass zur Sorge

    Mit ihren Beobachtungen steht die Igelhilfe Mittelland nicht allein. Auch der Verein Pro Igel Schweiz berichtet, dass mehrere Igelstationen in verschiedenen Regionen unabhängig voneinander dieselben alarmierenden Entwicklungen melden.

    Noch ist unklar, welche Ursachen hinter der ungewöhnlichen Zunahme stecken. Fachleute können derzeit keine eindeutige Erklärung liefern. Die übereinstimmenden Meldungen lassen jedoch vermuten, dass es sich nicht um einzelne Zufälle handelt, sondern um einen besorgniserregenden Trend.

    Die Igelstationen arbeiten am Limit

    Für die ehrenamtlich geführten Igelstationen bedeutet dies eine enorme Belastung. Sie arbeiten vielerorts an ihrer Kapazitätsgrenze und können lediglich versuchen, die Folgen aufzufangen.

    Hast du schon mal einen Igel in der Natur gesehen?

    Das Ausmass des Tierleids sei derzeit aussergewöhnlich hoch, berichten die Verantwortlichen. Sollten sich die aktuellen Entwicklungen fortsetzen, könnten die Auswirkungen auf den Igelbestand möglicherweise erst in einigen Jahren sichtbar werden.

    Jetzt ist die Bevölkerung gefragt

    Die Igelhilfe ruft deshalb die Bevölkerung dazu auf, die Tiere gerade jetzt zu unterstützen. Bereits eine flache Wasserstelle im Garten sowie eine fachgerechte Zufütterung können geschwächten Igeln und ihren Jungen helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen.

    Wichtig ist dabei, sich an die Empfehlungen der Fachleute zu halten. Jede Unterstützung kann dazu beitragen, das Überleben der bedrohten Wildtiere zu sichern.

    Hinweis

    Dieser Artikel ist zuerst in den «Aarauer Nachrichten» erschienen.

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    Kommentare

    User #5113 (nicht angemeldet)

    Getrocknete Mehlwürmer gut eingeweicht ,verstreue ich im Garten,plus immer frisches Wasser

    User #4679 (nicht angemeldet)

    Fachgerechte Zufütterung? Bitte mehr Details!

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