Schweizer Armee

    Armee: Teile der M113-Flotte wieder einsatzfähig

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Nach dem Mitte Februar verhängten Fahrverbot sind einige Dutzend M113-Schützenpanzer der Schweizer Armee wieder fahrbereit. Die übrigen Fahrzeuge befänden sich im stationären Betrieb, teilte ein Armee-Sprecher auf Anfrage von Keystone-SDA am Montag mit.

    Nach aktuellem Stand erwartet die Armee den Abschluss des Umbaus der gesamten M113-Flotte bis zum dritten Quartal 2027.
    Nach aktuellem Stand erwartet die Armee den Abschluss des Umbaus der gesamten M113-Flotte bis zum dritten Quartal 2027. - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Er bestätigte damit einen Bericht von «Blick.ch». Die M113 im stationären Betrieb könnten mittels Bodenführung bewegt werden, so der Sprecher weiter. Die wesentlichen Teile der Ausbildung in den Rekrutenschulen und Wiederholungskursen können somit «grundsätzlich sichergestellt und weiterhin durchgeführt werden».

    Für die aktuell laufende Rekrutenschule sei zudem sichergestellt, dass fahrbereite Fahrzeuge für die Fahrausbildung zur Verfügung stünden, hiess es weiter.

    Nach aktuellem Stand werde der Abschluss des Umbaus der gesamten M113-Flotte bis zum dritten Quartal 2027 erwartet. Die vollständige Einsatzfähigkeit soll im Zuge der laufenden Arbeiten schrittweise erreicht werden. Wie viel das kostet, blieb am Montag offen: «Die Gesamtkosten im Zusammenhang mit der jüngsten Sperrung sowie den anstehenden Instandsetzungen sind derzeit noch nicht abschliessend beziffert», so der Armeesprecher.

    Mitte Februar war vom Chef der Logistikbasis der Armee, Divisionär Rolf Siegenthaler, ein Fahrverbot für alle 238 damals im Einsatz stehenden M113 verfügt worden. Der Grund waren technische Mängel am Seitenantrieb, die zum Verlust der Lenk- und Bremsfähigkeit führen können.

    Entdeckt wurden die Probleme bei Instandhaltungsarbeiten. Dabei wurden Metallteile im Öl festgestellt. Als Ursache wird ein fehlerhaftes Zylinderrollenlager vermutet, das bei der letzten Revision verbaut wurde, wie die Armee weiter mitteilte. Die betroffenen Fahrzeuge sind teils über 50 Jahre alt. Ihre Ablösung ist in verschiedenen Rüstungsprogrammen geplant.

    Es handelte sich dabei um die bereits zweite Stilllegung der M113-Flotte innert weniger Jahre. Schon im Dezember 2023 wurde wegen eines Mangels an der Antriebswelle ein Fahrverbot erlassen. Die Umrüstung der Flotte kostete laut einer Mitteilung der Armee damals rund 2,6 Millionen Franken.

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    Kommentare

    User #5264 (nicht angemeldet)

    Die Dinger müssen sicher noch mit Klimageräten nachgerüstet werden.

    User #1541 (nicht angemeldet)

    Fragt mal die Russen oder Ukrainer wie lange die "Ueberlebenszeit" eines Panzers im heutigen Dronenkrieg ist!

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