Betreutes Wohnen: Gut begleitet durch heisse Tage
Sommerhitze kann für ältere Menschen ein Risiko sein. In der Senevita wird abgekühlt – mit Getränken, Zuwendung und manchmal einer kleinen Überraschung.

Das Wichtigste in Kürze
- Lange Hitzeperioden sind für Menschen im Alter gesundheitlich herausfordernd.
- Die Senevita begleitet Bewohnerinnen und Bewohner sicher durch die heissen Tage.
- Eine angepasste Tagesstruktur, viel trinken und kühle Räume sind der beste Schutz.
Hitzewellen, Tropennächte, Rekordtemperaturen. Die Sommer werden wärmer, und das setzt vor allem älteren Menschen zu. Für sie können heisse Tage gefährlich sein. Sie können ihre Körpertemperatur schlechter regulieren als noch in jüngeren Jahren. Viele schwitzen weniger und spüren den Durst erst spät. Für Alleinlebende ist das Risiko eines Flüssigkeitsmangels besonders gross. Sie haben niemanden, der sie ans Trinken erinnert, Warnzeichen erkennt oder im Notfall hilft.
Es hilft schon, nicht allein zu sein
Im Vorteil sind Menschen, die sich für ein betreutes Wohnen entschieden haben und sich auf geschultes Personal verlassen können. In den vierzig Einrichtungen der Senevita ist man sensibilisiert – der Schutz vor Hitze hat im Sommer hohe Priorität. Auf regelmässigen Rundgängen vergewissern sich die Mitarbeitenden, dass genügend getrunken wird, Fenster und Storen geschlossen sind und es den Bewohnerinnen und Bewohnern gut geht. Ein kurzer Schwatz und das gute Gefühl, dass jemand für einen da ist, geben Sicherheit.

Nachmittags den Schatten suchen
Schliesslich wird auch die Tagesstruktur der Hitze angepasst. Die angenehmeren, kühlen Morgenstunden sind die beste Zeit für Spaziergänge, Gymnastik, Einkäufe oder auswärtige Termine. Am Mittag kommen frische Salate, Gemüsegerichte, Fisch und andere leicht bekömmliche Speisen auf die Teller. Denn je heisser es ist, desto weniger sollte der Körper mit schwer Verdaulichem belastet werden. Schonen heisst es auch am Nachmittag, wenn die Temperaturen weiter steigen. Dann stehen ruhige Aktivitäten in kühlen Räumen auf dem Programm. Körperliche Anstrengung kann während Hitzephasen schnell zu viel werden.
Kühlen Kopf bewahren ohne Klimaanlage
Noch einen Schritt weiter geht die Senevita Gellertblick in Basel. In den modernen, lichtdurchfluteten Seniorenwohnungen wird die Bodenheizung während der Sommermonate zur Bodenkühlung. In den Leitungen fliesst dann nicht warmes Wasser, das im Winter für wohlig warme Füsse sorgt, sondern 10 bis 14 Grad kaltes. Dieses senkt die Temperatur im Raum um zwei bis drei Grad. Dieses System namens «Free Cooling» kommt ganz ohne energieintensive Klimaanlage aus, ist nachhaltig und zukunftsorientiert. Denn Hitzephasen werden sich häufen und länger dauern. Das Lüften über Nacht wird bei vielen Gebäuden nicht mehr ausreichen, um sie kühl zu halten. Free Cooling dürfte also in Zukunft Schule machen.
Eine «coole» Überraschung
Bei allen Vorkehrungen: Ein guter Hitzeschutz im Seniorenheim bedeutet nicht nur, Risiken zu minimieren, sondern auch, die Sommerzeit trotz hoher Temperaturen angenehm zu gestalten. So gibt es in der Senevita manchmal zur Freude der Seniorinnen und Senioren spontan hausgemachten Eistee oder eine feine Glace. Eine Geste mit psychologischem Kühleffekt, sozusagen. Denn zu einem schönen Sommer gehören auch Genuss, Leichtigkeit und Lebensfreude.
Wie kühl ist es in der Senevita in Ihrer Nähe? Besichtigungen sind an allen Standorten jederzeit möglich.











