AfD

Vier AfD-Kandidaten gestorben: Kommunalwahl-Chaos in Deutschland

Nikolaus Führmann
Nikolaus Führmann

Deutschland,

Kurz vor der Kommunalwahl im deutschen Bundesland NRW sind vier Kandidaten der AfD gestorben. Mehrere Briefwahlen müssen nun neu durchgeführt werden.

Briefwahlunterlagen gestorben
Weil vier Kandidaten der AfD gestorben sind, wurden Hunderte Briefwahlunterlagen in NRW für ungültig erklärt. (Symbolbild) - Keystone

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) sind kurz vor der in zwei Wochen stattfindenden Kommunalwahl vier Kandidaten der AfD gestorben. Bereits ausgegebene Wahlscheine verlieren dadurch ihre Gültigkeit, Wähler müssen ihre Stimmen bei der Briefwahl erneut abgeben.

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Betroffen sind Kommunen wie Blomberg, Bad Lippspringe, Schwerte und Rheinberg, wie der «WDR» berichtet. So ist der AfD-Direktkandidat Ralph Lange aus Blomberg verstorben, wodurch die Stadt neue Stimmzettel drucken muss.

Stefan Berendes aus Bad Lippspringe verstarb ebenfalls überraschend, dort sind 133 Briefwähler betroffen, deren Unterlagen ungültig sind. In Schwerte starb Wolfgang Klinger; rund 200 Briefwahlunterlagen wurden für ungültig erklärt.

Kandidaten gestorben – Organisatoren unter Druck

In Rheinberg führte der Tod von Wolfgang Seitz zur Absage der Wahl in mehreren Bezirken. Die Wahlen in den betroffenen Regionen gelten formal als Nachwahl, finden jedoch zeitgleich mit den regulären Wahlen im September statt.

Wahlunterlagen Briefwahl gestorben
Nachdem mehrere Kandidaten gestorben sind, müssen in NRW neue Wahlunterlagen ausgegeben werden. (Symbolbild) - Keystone

Die Briefwahlorganisatoren müssen nun zügig reagieren, um Verzögerungen zu vermeiden. Sowohl auf den Briefwahlunterlagen als auch auf denen vor Ort dürfen ausschliesslich tatsächlich zur Wahl stehende Personen aufgeführt sein.

Bereits abgegebene Stimmen in den betroffenen Bezirken sind demnach ungültig. Auf kommunaler Ebene müssen neben den Stadtratswahlen auch Bürgermeister-, Landrats- und Kreistagswahlen neu organisiert werden.

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