Grippe

    Grippe: Virus-Subtyp stellt Gesundheitssysteme auf die Probe

    Gerrit Fredrich
    Gerrit Fredrich

    Deutschland,

    Ein neuer Influenza-Subtyp treibt die Grippe 2025 in Europa an. Fachleute warnen vor früher Saison und zunehmendem Druck auf Kliniken.

    grippe
    Die Grippe stellt aktuell die Gesundheitssysteme in Europa auf die Probe. (Symbolbild) - keystone

    Die laufende Grippesaison wird in Europa zunehmend von einer neuen Variante des Virus A(H3N2) geprägt. Dabei handelt es sich um die sogenannte Subklade K, die sich in mehreren Ländern rasch durchsetzt, berichtet das EU-Zentrum ECDC.

    Nach Angaben des ECDC wurde Subklade K inzwischen auf allen Kontinenten nachgewiesen. In der EU und dem EWR macht sie fast die Hälfte aller genetisch erfassten A(H3N2)-Erreger aus.

    Grippe: Früher Start der Welle

    In mehreren europäischen Staaten begann die Grippesaison 2025 deutlich früher als gewohnt. Gesundheitsbehörden registrieren Fälle drei bis vier Wochen früher als in den vergangenen Wintern, meldet «Euronews».

    Hat dich die Grippe in diesem Jahr schon erwischt?

    Auch in Grossbritannien und Skandinavien dominiert der neue Subtyp bereits das Infektionsgeschehen. Fachleute verweisen dort auf steigende Fallzahlen vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen, wie die «Apotheken Umschau» berichtet.

    Subklade K und die Impfstoffe

    Phylogenetische Analysen zeigen, dass Subklade K sich deutlich vom für den diesjährigen Impfstoff ausgewählten A(H3N2)-Stamm unterscheidet. Antigen- und Serologietests deuten auf eine gewisse Fehlanpassung zwischen Impfstoff und zirkulierender Variante hin, so das ECDC.

    Frau mit Grippe
    Die Grippe ist auf dem Vormarsch. (Symbolbild) - keystone

    Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass die Vakzinen weiterhin vor schweren Verläufen der Grippe schützen. Hintergrund ist die grundsätzliche Kreuzimmunität gegen A(H3N2)-Viren, erläutern europäische und US-Experten übereinstimmend, darunter Fachleute, die bei «CNN» zitiert werden.

    Experteneinschätzungen zur Schwere der Saison

    Mehrere Expertinnen und Experten rechnen mit einer vergleichsweise heftigen Grippesaison. Sie verweisen auf eine Kombination aus früher Viruszirkulation, möglicher Impfstoff-Fehlanpassung und nachlassender Bevölkerungimmunität gegen A(H3N2), wie «Euronews» zusammenfasst.

    Das Robert Koch-Institut berichtet für Deutschland bislang zwar steigende, aber noch niedrige Nachweise der Grippe. Auffällig sei, dass der Anteil von A(H3N2) und speziell der Subklade K zuletzt zunehme, schreibt die «Apotheken Umschau».

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    Kommentare

    Minimaus

    Impfen nützt nichts da immer Viren vom vorjahr geimpft werden da man nicht weiss was im Jahr kommt. Also nein keine Impfung

    User #6327 (nicht angemeldet)

    Dämlicher Titel (wie meistens hier). Jeder Virus der einen Organismus befällt, stellt diesen auf die Probe; da gibt es immer nur, entweder er oder ich!

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