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    Lufthansa: Warnstreik beginnt –Flugzeuge am Boden

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Bei Lufthansa bleiben mitten in der Ferienzeit die meisten Flugzeuge am Boden. Grund ist der heutige Warnstreik des Bodenpersonals.

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    Die durchschnittlichen Sitzplatzerlöse der Konzern-Airlines wie Lufthansa, Swiss, Austrian, Brussels und Eurowings gingen um 2,2 Prozent zurück. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Flugbetrieb der Lufthansa ist wegen eines Warnstreiks weitgehend lahmgelegt.
    • Die Airline hat vorsorglich mehr als 1000 Flüge aus Frankfurt und München gestrichen.
    • 134'000 Passagiere mussten mitten in der Ferienzeit ihre Reisepläne ändern oder absagen.
    • Die Swiss streicht ein Dutzend Flüge, davon sind rund 1000 Passagiere betroffen.

    Mit einem Warnstreik des Bodenpersonals hat die Gewerkschaft Verdi den Flugbetrieb der Lufthansa weitgehend lahmgelegt. Der Ausstand begann am Mittwochmorgen, wie Streikleiter Marvin Reschinsky der Nachrichtenagentur DPA mitteilte.

    Lufthansa hat vorsorglich mehr als 1000 Flüge an den Drehkreuzen Frankfurt und München gestrichen. 134'000 Passagiere mussten mitten in der Ferienzeit ihre Reisepläne ändern oder ganz absagen. Bereits am Dienstag waren mindestens 47 Verbindungen ausgefallen.

    Bestreikt werden laut Verdi am Mittwoch seit 3.45 Uhr verschiedene Lufthansa-Gesellschaften an den Drehkreuzen Frankfurt und München sowie in Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Bremen, Hannover, Stuttgart und Köln.

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    Lufthansa hat den betroffenen Passagieren davon abgeraten, zu den Flughäfen zu kommen. Dort seien die meisten Schalter ohnehin nicht besetzt. Bereits bei vorangegangenen Arbeitskämpfen waren die Terminals am Streiktag selbst weitgehend leer geblieben.

    Zum Ausstand aufgerufen sind unterschiedliche Beschäftigtengruppen. Darunter etwa das Schalterpersonal, Flugzeugtechniker und die Fahrer der riesigen Schlepper, die Flugzeuge am Flughafen auf die richtigen Positionen bringen. Der Warnstreik soll bis Donnerstag um 6 Uhr dauern. Verdi hat zu Kundgebungen an den Flughäfen Frankfurt, Hamburg und München aufgerufen.

    Auch Swiss streicht ein Dutzend Flüge

    An den dezentralen Flughäfen fallen voraussichtlich jeweils nur die Lufthansa-Flüge von und nach München und Frankfurt aus. Neben den 1023 abgesagten Lufthansa-Flügen können weitere Verbindungen von Konzerngesellschaften wie Swiss, Austrian und Air Dolomiti kommen.

    Swiss streicht ein Dutzend Flüge. Davon sind rund 1000 Passagiere betroffen, wie Swiss-Sprecherin Karin Montani am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte. Die nicht bestreikte Direktflug-Tochter Eurowings geht hingegen von einem weitgehend normalen Flugbetrieb im gesamten Netz aus.

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    Die Swiss hat infolge des Warnstreiks bei der Lufthansa rund ein Dutzend Flüge gestrichen. - Keystone

    Lufthansa und Verdi haben erst in zwei Runden über die künftigen Gehälter und Arbeitsbedingungen der rund 20'000 Bodenbeschäftigten gesprochen. Ein dritter Termin ist für den 3. und 4. August vereinbart.

    Ein erstes Angebot hatte Verdi als zu niedrig abgelehnt. Die Gewerkschaft verlangt 9,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro.

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