Lufthansa-A380 setzt in München zu früh auf
Ein Lufthansa-A380 setzte am Montagabend in München vor der Landebahn auf. Alle 351 Passagiere blieben unverletzt.

Am Flughafen München ist es erneut zu einem Zwischenfall mit einem Grossraumflugzeug gekommen. Ein Airbus A380 der Lufthansa setzte am Montagabend, dem 17. August, vor der markierten Landebahnschwelle auf.
Dabei wurde die Landebahnbefeuerung im Bereich der Schwelle beschädigt, berichtet «Der Spiegel». Die Maschine konnte anschliessend selbstständig zu ihrer Position rollen.
Der Airbus war als Flug LH459 aus San Francisco gekommen. An Bord befanden sich 351 Passagiere sowie die Besatzung.
Lufthansa bestätigt Vorfall
Lufthansa bestätigte den Vorfall auf Anfrage von «RTL». Die Airline erklärte, das Flugzeug sei sicher gelandet und alle Passagiere hätten die Maschine regulär verlassen können.

Im Bereich der Landebahnschwelle sei es zu einer Beschädigung der Landebahnbefeuerung gekommen. Auch Reifen des Airbus wurden bei dem Vorfall beschädigt, berichtet «RTL».
Seit dem Zwischenfall ist der A380 nicht mehr geflogen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt und stellte die Black Boxes sicher.
Zweiter Zwischenfall innerhalb von zwei Tagen
Der Vorfall ereignete sich nur zwei Tage nach einem Beinahe-Unglück mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines. Der Dreamliner war beim Start auf derselben Bahn über das Pistenende hinausgeschossen, berichtet «BR24».

Passagiere und Besatzung entgingen nur knapp einem Unglück, weil die Maschine noch abheben konnte. Die Gründe für beide Zwischenfälle werden untersucht.
Der Airbus A380 ist das grösste Passagierflugzeug der Welt, berichtet «t-online». Der vierstrahlige Riese bietet bei Lufthansa Platz für insgesamt 509 Passagiere.
Beleuchtung umgehend repariert
Die betroffene Südbahn wurde nach dem Zwischenfall zunächst für zehn Minuten überprüft, berichtet «t-online». Der Flughafen bezeichnete die Schäden an der Beleuchtung als geringfügig und liess sie umgehend reparieren.
Lufthansa erklärte, die Untersuchung vollumfänglich zu unterstützen, berichtet «BR24». Die Ermittlungen sollen nun die Gründe für den Zwischenfall klären.
















