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    Vatikan akzeptiert Corona-Impfung trotz Einsatz abgetriebener Föten

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    Vatikanstadt,

    Der Vatikan hat die Corona-Impfung als moralisch vertretbar eingestuft. Dies trotz Hinweisen auf die Verwendung von abgetriebenen Föten bei der Entwicklung.

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    Ein 25 Meter hoher, beleuchteter Weihnachtsbaum steht auf dem Petersplatz. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Corona-Impfung ist gemäss dem Vatikan moralisch vertretbar.
    • Dies trotz Hinweisen auf die Verwendung von abgetriebenen Föten bei der Entwicklung.

    Der Vatikan hat den Einsatz von Corona-Impfstoffen trotz Hinweisen auf die Verwendung von Zell-Linien zweier abgetriebener Föten für die Entwicklung als moralisch vertretbar bestätigt.

    Wenn ethisch einwandfreie Impfstoffe gegen Covid-19 nicht verfügbar seien, sei es akzeptabel, eine Corona-Impfung zu erhalten, bei der Zell-Linien abgetriebener Föten für die Forschung und Entwicklung der Stoffe verwendet worden seien, schrieb die Glaubenskongregation des Heiligen Stuhls am Montag.

    Man urteile nicht über die Effizienz oder Sicherheit der Impfstoffe, da dafür etwa biomedizinische Forscher verantwortlich seien.

    Impfung schütze Alte und Verwundbare

    Moralisch vertretbar sei eine Impfung dann nicht mehr, wenn Länder ihren Bürgern nicht die Wahl liessen, welcher Impfstoff aus einer Reihe verabreicht werde. Mit der Note unterstützte der Vatikan eine Impfung. Sie schütze die Allgemeinheit und vor allem die Alten und Verwundbaren. Er betonte aber, dass das Impfen keine moralische Verpflichtung sei und freiwillig bleiben solle.

    Ausserdem bedeute die Verwendung solche Impfstoffe nicht, dass es der Vatikan befürworte, Zell-Linien abgetriebener Föten einzusetzen. Pharmazeutische Unternehmen und Gesundheitsagenturen der Regierungen seien deshalb angehalten, ethisch akzeptable Impfstoffe zu produzieren, zu genehmigen und zu verteilen.

    Die Glaubenskongregation fügte an, dass die Impfstoffe auch den ärmsten Ländern zugänglich gemacht werden müssten. Ansonsten wäre das ein weiteres Zeichen von Diskriminierung armen Ländern gegenüber.

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