Ukraine-Krieg: Nato-Generalsekretär Stoltenberg erwartet lange Jahre

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    Belgien,

    Dauert der Ukraine-Krieg noch mehrere Jahre an? Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erwartet kein schnelles Ende der Kampfhandlungen.

    Ukraine-Krieg Panzer Ukraine
    Ein ukrainischer Panzer rollt im Ukraine-Krieg durch die Ost-Ukraine. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Krieg in der Ukraine könnte noch mehrere Jahre andauern.
    • Davor warnt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem Interview.
    • Der Westen müsse die Verteidiger weiter mit Waffenlieferungen unterstützen.

    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg rechnet im Ukraine-Krieg nicht mit einem baldigen Ende der Kampfhandlungen. «Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass der Krieg Jahre dauern könnte», sagte er der «Bild am Sonntag».

    Jens Stoltenberg Nato Ukraine-Krieg
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einer Pressekonferenz zum Ukraine-Krieg in Brüssel. - keystone

    Deshalb dürfe man nicht nachlassen in der Unterstützung der Ukraine gegen Russland. Die Kosten dafür seien hoch, weil die Militärhilfe teuer sei und die Preise für Energie und Lebensmittel steigen.

    Bereitet Ihnen der Ukraine-Krieg Sorgen?

    Aber das sei kein Vergleich zu dem Preis, den die Ukraine jeden Tag mit vielen Menschenleben zahle, sagte Stoltenberg. Wenn man dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht entschieden entgegentrete, «dann bezahlen wir einen viel höheren Preis».

    Keine Nato-Soldaten im Ukraine-Krieg

    Der Nato-Chef erwartete, dass die Ukraine mit Hilfe weiterer Waffenlieferungen die russischen Truppen wieder aus dem Donbass vertreiben kann. «Die Ukrainerinnen und Ukrainer wehren sich mutig gegen die russischen Invasoren», sagte er der Zeitung.

    Nato Deutschland Ukraine-Krieg
    Die Nato hat ihre Einsatzbereitschaft als Reaktion auf den Ukraine-Krieg erhöht. - keystone

    Das westliche Verteidigungsbündnis werde nicht selbst in den Ukraine-Krieg eingreifen: «Wir werden keine Nato-Soldaten in die Ukraine senden.» Man habe als klares Signal an Moskau mit 40'000 Soldaten unter Nato-Kommando die eigene Verteidigung gestärkt.

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