Ukraine Krieg

    Ukraine-Krieg: Nächste Tage werden wohl grössere Not bringen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Russland,

    Gut zwei Wochen nach Beginn vom Ukraine-Krieg erwartet die Nato eine weitere Verschärfung der Kämpfe und der humanitären Notlage.

    Ukraine-Krieg
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erwartet eine weitere Verschärfung der Kämpfe und der humanitären Notlage. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Nato erwartet eine weitere Verschärfung der Kämpfe und der humanitären Notlage.
    • Stoltenberg warnt, dass die nächsten Tage «wohl» noch grössere Not bringen würden.

    «Wir sehen mit Schrecken die steigenden Zahlen ziviler Opfer und die sinnlose Zerstörung durch die russischen Kräfte. Die Menschen in der Ukraine widersetzen sich der Invasion mit Mut und Entschiedenheit. Die kommenden Tage werden aber wahrscheinlich noch grössere Not bringen.»

    Das sagte der Generalsekretär der Militärallianz, Jens Stoltenberg, der Zeitung «Welt am Sonntag». Seine Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Ukraine-Krieg sei klar, sagte Stoltenberg: «Beenden Sie diesen Krieg, ziehen Sie alle Kräfte zurück und bekennen Sie sich zur Diplomatie.»

    Russland behauptete jüngst, die USA hätten heimlich in der Ukraine Laboratorien für die Entwicklung biologischer Waffen betrieben. Stoltenberg bezeichnete diese Anschuldigungen im Ukraine-Krieg als «absurd».

    «Nachdem diese falschen Behauptungen nun aufgestellt wurden, müssen wir wachsam bleiben. Es ist möglich, dass Russland selbst Einsätze mit chemischen Waffen unter diesem Lügengebilde planen könnte», sagte er. Das wäre ein Kriegsverbrechen.

    Stoltenberg lehnte erneut Forderungen ab, die Nato solle eine Flugverbotszone über der Ukraine durchsetzen. Das würde bedeuten, dass russische Kräfte angegriffen werden müssten. «Und damit würde man eine direkte Konfrontation und eine unkontrollierbare Eskalation riskieren. Wir müssen diesen Krieg beenden und ihn nicht noch ausweiten.»

    Die Nato sei eine defensive Allianz. «Wir suchen keinen Konflikt mit Russland», sagte er. Der 1949 gegründeten Militärallianz gehören mittlerweile 30 Staaten an.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Ukraine Krieg Wladimir Putin
    384 Interaktionen
    Ukraine-Krieg
    Themen der Woche
    16 Interaktionen
    Benzin, YB & Putin
    Getreide Russland
    206 Interaktionen
    Getreide aus Russland

    MEHR IN NEWS

    4 Interaktionen
    Anchorage
    2 Interaktionen
    Sofia
    gast
    428 Interaktionen
    «Wollten Rosenwasser»

    MEHR UKRAINE KRIEG

    Nachruf
    «Noch Kind»
    Donald Trump
    347 Interaktionen
    Trump hilft Putin
    Putin Witkoff
    8 Interaktionen
    Moskau
    Putin
    58 Interaktionen
    Berlin

    MEHR AUS RUSSLAND

    fsb
    4 Interaktionen
    Moskau
    Moskau
    26 Interaktionen
    Moskau
    Oleschky
    14 Interaktionen
    Anapa
    Putin
    371 Interaktionen
    «Wir sind bereit»