Kiew rüstet angesichts des andauernden Ukraine-Kriegs auf. Für 25 Millionen Euro hat die Regierung des Landes 5100 Panzerabwehrwaffen aus Deutschland gekauft.
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Ukrainischer Soldat mit einer Panzerabwehrwaffe in Irpin - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein deutscher Hersteller rüstet die Ukraine mit 5100 Panzerabwehrwaffen aus.
  • Die Kosten belaufen sich auf 25 Millionen Euro.
  • Rund die Hälfte der Objekte hat die Ukraine bereits erhalten.

Die ukrainische Regierung hat bei einem deutschen Waffenhersteller 5100 Panzerabwehrwaffen gekauft. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus ukrainischen Regierungskreisen.

Zuvor hatten «Welt» und die «Bild»-Zeitung über den Kauf berichtet. Das für die Waffenexportkontrolle zuständige Bundeswirtschaftsministerium wollte sich auf Anfrage nicht äussern.

Waffen werden bis Ende Mai in den Ukraine Krieg geliefert

Hersteller der schultergestützten Waffen vom Typ RGW90 HH «Matador» ist das Rüstungsunternehmen Dynamit Nobel Defence im nordrhein-westfälischen Burbach.

Die Kosten in Höhe von 25 Millionen Euro trägt die ukrainische Regierung. 2650 der Waffen haben die Ukraine bereits am Samstag erreicht. Die restlichen 2450 sollen nach ihrer Fertigstellung bis Ende Mai in wöchentlichen Tranchen geliefert werden.

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