Der Ukraine-Krieg müsse sofort enden, forderte Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch. Eine Flugverbotszone will er weiterhin nicht einrichten.
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Bundeskanzler Olaf Scholz bei seiner Rede am 23. März 2022 in Berlin. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz fordert das sofortige Ende des Ukraine-Krieges.
  • Man werde nichts unversucht lassen, bis in Europa wieder Frieden herrsche.
  • Scholz will weiterhin keine Flugverbotszone über der Ukraine errichten.

Der deutsche Regierungschef Olaf Scholz in Bezug auf den Ukraine-Krieg ein sofortiges Ende. «Die Waffen müssen schweigen – und zwar sofort», sagte Scholz am Mittwoch in der Generaldebatte im Bundestag in Berlin. Ob die laufenden Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland zum Erfolg führen, könne niemand sagen.

Klar sei, dass über die Ukraine die Ukrainerinnen und Ukrainer verhandelten – «und niemand sonst», betonte Scholz. Was Deutschland zur Unterstützung der Ukraine bei der Suche nach einer politischen Lösung beitragen könne, «das werden wir tun». Eine Flugverbotszone über der Ukraine schliesst der Bundeskanzler weiterhin aus.

Er habe sich immer wieder mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die nächsten Schritte ausgetauscht. Auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin habe er in den vergangenen Tagen oft lange und intensiv gesprochen.

Putin müsse die Wahrheit über den Ukraine-Krieg hören, sagte Scholz. «Und diese Wahrheit lautet: Der Krieg zerstört die Ukraine. Aber mit dem Krieg zerstört Putin auch Russlands Zukunft.»

Scholz versicherte: «Wir werden nichts unversucht lassen, bis wieder Frieden herrscht auf unserem Kontinent.»

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