Böögg

Der Zürcher Böögg reist mit der Rhätischen Bahn ins Engadin

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Angehängt an einen Personenzug der Rhätischen Bahn (RhB) und auf einem Bett liegend ist der Zürcher Böögg am Mittwoch von Chur ins Engadin gereist. Nach einer fast zweistündigen Fahrt über die Unesco-Welterbe-Strecke der Albulalinie erreichte der Schneemann Samedan.

Am Bahnhof Chur wurde ein Güterwagen mit dem Böögg darauf an einen Personenzug angehängt.
Am Bahnhof Chur wurde ein Güterwagen mit dem Böögg darauf an einen Personenzug angehängt. - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Der Personenzug mit dem Güterwagen samt Böögg im Schlepptau verliess den Bahnhof Chur am Mittwoch um 11.58 Uhr, wie Simon Rageth auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Gegen Viertel vor Zwei Uhr erreichte der Zug Samedan, so der Mediensprecher der RhB weiter. Dort wurde der Güterwagen abgehängt und in ein Güterumschlagzentrum gebracht, wo auch der Böögg abgeladen wurde.

Sowohl das Auf- wie auch das Abladen des Schneemanns seien ohne Probleme verlaufen, sagte Rageth weiter. Spezielle Herausforderung habe der Transport nur wenige mitgebracht. Güter von der Strasse auf die Schiene zu verladen, seien Routinearbeiten bei der RhB. Einzig das Befestigen des Bettes auf dem Güterwagen war eine aussergewöhnliche Herausforderung.

Dem Schneemann steht nach der Ankunft im Oberengadin ein durchgetaktetes Programm bevor: Am Donnerstag nimmt er mit eigener Startnummer am Engadin Nachtlauf teil. Den Freitag verbringt er im Marathon-Village in Pontresina, worauf er am Samstag St. Moritz besucht und am Sonntag im Ziel des 56. Engadin Skimarathon in S-chanf mitfiebert.

Begleitet wird der 100-kg-Schneemann von Böögg-Bauer Lukas Meier. «Es handelt sich um den Original-Böögg, der am 20. April 2026 nach dem traditionellen Zug der Zünfte zum Feuer durch die Stadt Zürich auf dem Sechseläutenplatz verbrannt wird», wurde Meier in einer früheren Mitteilung zitiert. Der Böögg ist allerdings ohne Knallkörper unterwegs – dafür mit einer speziellen Schicht, die gegen Schnee und Regen schützt.

Der Gastkanton Graubünden will sich gemäss Mitteilung am Sechseläuten, das vom 17. bis zum 20. April 2026 stattfindet, mit einem vielfältigen Auftritt bedanken. So soll der Lindenhof eine kleine Entdeckungsreise durch die Bündner Täler bieten und unter dem Motto «echt patgific» stehen.

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