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Touris empört: Restaurant auf Mykonos verlangt 350 Euro für Fisch

Kira Schilter
Kira Schilter

Griechenland,

Ein Restaurant auf der griechischen Insel Mykonos zockt mit verschiedenen dreisten Tricks ahnungslose Touris ab. Auf einer Bewertungsplattform wird gewarnt.

Mykonos
Die griechische Insel Mykonos ist ein Ferientraum – doch hier lauert eine Touristenfalle. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Restaurant auf Mykonos verdient sich mit Touri-Fallen eine goldene Nase.
  • Auf Tripadvisor tauschen sich verschiedene Gäste aus.
  • Den meisten wurde viel zu viel Geld verrechnet – zum Beispiel 350 Euro für einen Fisch.

Wer diesen Sommer auf der griechischen Insel Mykonos Ferien machen will, sei gewarnt. Das Restaurant DK Oyster am Strand zockt Touristinnen und Touristen mit irreführender Preisgestaltung ab. Besuchende packen aus.

«Die schlechteste Erfahrung, die wir in Mykonos hatten», schreibt eine entrüstete Touristin in ihrer 1-Sterne-Bewertung auf «Tripadvisor».

«Für einen ganzen Fisch haben wir 350 Euro bezahlt und für drei Gerichte 1000 Euro.» Das sind umgerechnet rund 317 beziehungsweise 935 Franken.

Fisch wird pro 100 Gramm berechnet

Dahinter steckt eine Betrugsmasche, erklärt eine andere Nutzerin: «Uns wurde das Fisch-Menu für 14,99 Euro angeboten. Als die Rechnung kam, verlangten sie dann 980 Euro. Plötzlich wurde der Fischpreis per 100 Gramm berechnet.»

Zudem preist das Restaurant gratis Liegestühle und Sonnenschirme an. Die einzige Bedingung: Man muss sich ein Getränk bestellen.

Dann kommt die bittere Überraschung: Jedes Getränk kostet 35 Euro, egal ob gross oder klein, mit oder ohne Alkohol.

«Geschenk» taucht auf der Rechnung auf

Eine weitere Person erzählt von ihrem Horror-Erlebnis im Mai: «Wir waren eine Vierergruppe und wollten mit ein paar lockeren Drinks am Strand entspannen.»

Doch: «Irgendwann brachte ein Mitarbeiter ein zusätzliches Getränk — unaufgefordert — als ‹Geschenk›. Es schien eine freundliche Geste zu sein … bis es auf der Rechnung auftauchte.»

Die Bewertungsplattform des Restaurants ist mit Warnungen überhäuft.

Einigen wurde auch einfach zu viel Geld von der Karte abgezogen, wegen angeblichen Transaktionsgebühren. «Gehen sie da auf keinen Fall hin», schreibt jemand. «Der Ort ist eine Preisabzocke!»

Tourist als Taliban beschimpft

Als wäre das noch nicht genug, kam es laut einem Kommentar sogar zu rassistischen Beleidigungen: «Als ich am Unternehmen vorbeiging, wurde ich von dem Besitzer und dem Personal mit abscheulichen rassistischen Kommentaren konfrontiert. Sie beschimpften mich und nannten mich einen Terroristen und Taliban, nur wegen meines Aussehens.»

Warst du schon einmal auf Mykonos?

Es gibt jedoch auch gute Bewertungen: Man fühle sich wie ein Promi, schreibt jemand. «Wenn du kein Problem damit hast, viel (und noch mehr) dafür zu zahlen, ist dieser Ort perfekt.»

Das Restaurant DK Oyster hat sich auf Anfrage von der britischen «Daily Mail» nicht zu den Vorwürfen der Feriengäste geäussert.

Kommentare

User #6439 (nicht angemeldet)

Ja die haben recht! Die Meere geben nicht mehr her.

User #1622 (nicht angemeldet)

…3‘500.— Goldvreneli (wer Eines erwischt hat), wird ja auch schon über 20‘000.— versteigert…! - Migros (und alle Anderen) sollten ihre Produkte auch versteigern…!

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