Rückgang der Corona-Fallzahlen nach Lockdown im Iran

    Keystone-SDA
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    Iran,

    Im Iran sind die Corona-Neuinfektionen und die Todesfälle dank eines Lockdowns gesunken. Dennoch soll es noch lange dauern bis zur «Idealsituation».

    Kabinettssitzung in Teheran
    Hassan Ruhani, Präsident des Iran, spricht während einer Kabinettssitzung vor der Flagge des Iran. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Iran hat einen Lockdown mit der Dauer eines Monats beschlossen.
    • Dank dieser Massnahmen sind die Neuinfektionen und die Todesfälle im Land gesunken.
    • Dennoch sei die «Idealsituation» laut dem Präsidenten noch weit entfernt.

    Im Iran hat der einmonatige Lockdown zu einem Rückgang der Corona-Fallzahlen geführt. «Wir müssen nun versuchen zunächst den Status quo zu stabilisieren und dann die Zahlen noch weiter zu senken.» Das sagte Präsident Hassan Ruhani am Samstag.

    Seit dem landesweiten Lockdown Ende November sind die Todeszahlen von über 480 pro Tag auf 130 gesunken. Auch die Neuinfektionen gingen von 14'000 auf 6000 zurück. Bis zur «Idealsituation» sei es zwar noch ein langer Weg.

    Aber die jüngsten Zahlen sowie Aussicht auf effiziente Impfstoffe machten Hoffnung. Das sagte der Präsident weiter im Staatsfernsehen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie Ende Februar gab es im Iran über 54'000 Todesfälle und mehr als eine Million Infektionen.

    Trotz akuter Wirtschaftskrise hat die Zentralbank 200 Millionen Euro für die Einfuhr von Corona-Impfstoffen bereitgestellt. Ausserdem arbeitet das Gesundheitsministerium auch an einem lokalen Impfstoff. Trotzdem ist es weiterhin unklar, wann und wie im Iran geimpft werden soll.

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