James Howells hatte vor zehn Jahren einen Laptop mit 8000 Bitcoins weggeworfen. Jetzt macht er sich mit einem Roboter auf die Suche nach der Festplatte.
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James Howells sucht auf einer Mülldeponie nach seiner Bitcoin-Festplatte. - Instagram/@howelzy_
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor fast zehn Jahren warf der Brite James Howells versehentlich einen Laptop weg.
  • Darauf befanden sich 8000 Bitcoins – heute entspricht dies mehr als 180 Millionen Franken.
  • Der Computertechniker stellt nun eine aufwändige Suche nach der Festplatte auf die Beine.

Mal schnell versehentlich einen Laptop wegschmeissen, auf dem sich 8000 Bitcoins befunden haben: Genau das ist dem Briten James Howells im Jahr 2013 passiert. Nur als Info: zum aktuellen Kurs entspricht dies mehr als 180 Millionen Franken.

Jetzt will er die Festplatte wieder finden und scheut sich keine Mühe. Mit Hilfe von einem Roboter will es diese auf einer Mülldeponie wieder finden.

Roboterhund
Ein Roboter soll dem Briten bei der Suche helfen (symbolbild). - Youtube

Der 37-Jährige vermutet, dass sich die Festplatte seit Jahren auf einer Müllkippe in Newport im Süden von Wales befindet. Um sie zu finden, scheut der Brite keine Kosten: Umgerechnet 12 Millionen Franken soll er für die Operation zahlen, wie «The Guardian» berichtet. Die Kosten seien durch einen Hedgefonds gedeckt.

Roboter sollen Suche nach Festplatte mit Bitcoin überwachen

Mithilfe eines Teams aus Umwelt- und Datenrettungsexperten sowie Künstlicher Intelligenz (KI) durchkämmt er nun die Deponie. Dabei wird der Müll zuerst von einem Roboterarm sortiert und anschliessend per Hand durchsucht werden. Damit die Festplatte mit den wertvollen Bitcoins nicht gestohlen werden kann, wird das Gelände von Roboterhunden bewacht.

bitcoin james howells
James Howells (m) sucht mithilfe von Experten nach seiner Festplatte mit 8000 Bitcoin. - Instagram/@howelzy_

Die Suche soll nach Howels Berechnungen zufolge neun bis zwölf Monate dauern. Derzeit fehlt ihm jedoch noch die Genehmigung der Stadtverwaltung. Denn diese habe gesetzliche Pflichten, die bei der Verwaltung der Mülldeponie erfüllt werden müssen, so ein Sprecher. Howels will nun aber Anreize schaffen und verspricht, mit dem gefundenen Geld in eine Reihe von Projekten zu investieren.

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