Papst Leo XIV. in Rimini – Im Zeichen des Friedens
Papst Leo XIV. besucht Rimini und spricht beim 47. Meeting für die Freundschaft unter den Völkern

Papst Leo XIV. reist am Samstag, 22. August, zunächst nach San Marino und anschliessend nach Rimini. Die «Vatican News» berichtet, dass der Papst dort am 47. Meeting für die Freundschaft unter den Völkern teilnimmt.
Für Rimini ist der Besuch besonders bedeutsam, denn zuletzt war dort 1982 Johannes Paul II. zu Gast. Das Meeting wird seit 26 Jahren von der katholischen Bewegung Comunione e Liberazione organisiert.
Das Treffen gilt als wichtiges Forum des italienischen Katholizismus. Dort wird das Verhältnis der Katholiken zu Politik und Gesellschaft Italiens regelmässig diskutiert..
Papst warnt vor Teufelskreis
Kurz vor seiner Reise warnt Leo XIV. in seiner Botschaft zur Bewahrung der Schöpfung vor den Folgen bewaffneter Konflikte, berichtet «kath.ch». Krieg hinterlasse demnach Wunden, die weit über das Schlachtfeld hinausreichen und Generationen belasten könnten.
Nach Angaben von «Vatican News» können Kriege Ökosysteme zerstören und lebenswichtige Ressourcen wie Luft und Wasser verschmutzen. Dadurch könnten Lebensmittelversorgung, Armut, Ungleichheit und soziale Spannungen zusätzlich belastet werden.
Leo XIV. bezeichnet Krieg als politisches, moralisches und geistliches Versagen. Für Frieden nennt er Wahrheit, Dialog, Geduld, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Verständnis, Fürsorge und Liebe als wichtige Werkzeuge.
Begegnungen und Messe in Rimini
Am Nachmittag trifft Leo XIV. zunächst junge Teilnehmer des Meetings im Grossen Auditorium. Das «Domradio» nennt dafür 15:25 Uhr als Beginn der Begegnung.
Um 17:20 Uhr ist anschliessend eine Begegnung mit Bedürftigen vorgesehen, die von der Caritas betreut werden. Danach feiert Papst Leo XIV. um 18:30 Uhr eine Heilige Messe am Hafen von Rimini, berichtet «Domradio».

Vor seinem Aufenthalt in Rimini besucht der Papst San Marino und trifft dort die beiden Staatsoberhäupter. Anschliessend begegnet er Priestern, Ordensleuten, Seminaristen, Diakonen und engagierten Laien in der Basilika von San Marino.
















