Piusbruderschaft reicht Rekurs gegen Verbannung durch Papst ein

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Frankreich,

Die Piusbruderschaft hat einen vorläufigen Rekurs gegen die vom Vatikan beschlossene Exkommunikation ihrer sechs Bischöfe eingereicht. Der Heilige Stuhl fällte diesen Entscheid am 2. Juli, einen Tag nach der Weihe von vier von ihnen.

Der Vatikan hat die Ernennung von vier Bischöfen der Piusbruderschaft vom 1. Juli nicht anerkannt. (Archivbild)
Der Vatikan hat die Ernennung von vier Bischöfen der Piusbruderschaft vom 1. Juli nicht anerkannt. (Archivbild) - KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Der sogenannte vorläufige Rekurs wurde am 11. Juli eingereicht. Er ist eine Reaktion auf den Entscheid, alle Bischöfe der Bruderschaft zu exkommunizieren. Durchgesetzt wurde dieser vom Dikasterium für Glaubenslehre, das die Aufgabe hat, die katholische Glaubens- und Sittenlehre zu fördern und zu bewahren. Ein Dikasterium entspricht einem Gerichtshof.

Die geweihten Amtsträger der Piusbruderschaft weichen laut dem Dekret des Dikasteriums von der Glaubenslehre ab. Dazu gehören auch ihre Anhänger, die ebenfalls als exkommuniziert zu betrachten seien. Der eingereichte Rekurs hat eine aufschiebende Wirkung des Dekretes zur Folge, wie es dem kanonischen Recht entspricht, so die Piusbruderschaft auf ihrer Webseite.

Mit diesem Rekurs beabsichtige die Bruderschaft, «das Recht auszuüben, das die Kirche jeder Person zuerkennt, die sich durch einen Verwaltungsakt geschädigt fühlt, dessen Berichtigung zu verlangen, und zwar in einem Geist des Respekts gegenüber der kirchlichen Autorität und der treuen Verbundenheit mit der Gerechtigkeit, der Wahrheit und dem Wohl der Kirche», hiess es.

Am Mittwoch, 1. Juli, waren der Schweizer Abbé Pascal Schreiber, sein US-amerikanischer Amtskollege Michael Goldade und die französischen Abbés Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier in Ecône VS zu Bischöfen geweiht worden. Diese Ernennungen wurden vom Vatikan nicht anerkannt, vor dem Hintergrund eines Schismas, einer religiösen Spaltung, der zweiten seit 1988.

Alle vier wurden am 2. Juli vom Heiligen Stuhl exkommuniziert, ebenso wie die beiden anderen Bischöfe der Piusbruderschaft, der Spanier Alfonso de Galarreta und der Walliser Bernard Fellay. Pascal Schreiber feierte seine erste Messe bereits am 2. Juli anlässlich des Festes Mariä Heimsuchung.

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Kommentare

User #3902 (nicht angemeldet)

Noch eine Anmerkung dieser Bannspruch wurde aber dann 1999 im Buch "Schutzengelgeschichten" von Pfarrer A.Weigl (Altötting) "mit Kirchlicher Druckerlaubnis" ! erneut veröffentlicht und zum Gebet empfohlen mit dem verkürztem Credo des OA . "stellen wir Engelsmacht gegen Satans Macht" Wer weiss eigentlich noch welche Mitra Papst Benedikt bei deiner ersten Messe als Papst getragen hat ? Eine mit dem stilisierten Logo des Opus Angelorum vulgo Engelwerk !

User #3902 (nicht angemeldet)

Da ich seit 10 Jahren die Rundbriefe bekomme habe ich mir den Spaß gemacht und diese witzigerweise auf Kirchenlatein (!) gehaltenen Abschwörformeln an meinen zuständigen Bischof zu senden. (Professio Fidei und Formula Adhaesionis) Eine Art Rekurs war vor 2 Jahren sehr erfolgreich nämlich der vom "Opus Angelorum" ! (Bitte um Aufhebungen aller Sanktionen und Überwachungen). Jetzt erst vom Vatikan veröffentlicht . Die wissen auch nicht mehr, das der jetzt verbotene "Bannspruch" von LEO XIII (sic!) "gegen die gefallenen Engel" bereits 1985 von Kardinal Ratzinger verboten wurde ! Auch Privatexorzismus oder kleiner Exorzismus genannt, mit Orginalübersetzungen aus dem "Rituale Romanum"

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