Papst: Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland muss aufhören
Papst Leo XIV. hat ein Ende der Gewalt gegen die palästinensische Bevölkerung im Westjordanland gefordert. Nach seinem Mittagsgebet in Castel Gandolfo sagte das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken: «Ich erneuere meinen Appell, dass die wiederholten Gewalttaten gegen die palästinensische Zivilbevölkerung im Westjordanland ein Ende nehmen.»

Er forderte die internationale Gemeinschaft zudem dringend auf, die Zweistaatenlösung für einen «gerechten und dauerhaften Frieden» voranzubringen. Mit der Zweistaatenlösung ist gemeint, dass Israel und ein unabhängiger Palästinenserstaat friedlich nebeneinander bestehen würden.
In den vergangenen Jahren hat die Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland zugenommen. Seit inzwischen einer Woche belagern radikale Siedler palästinensische Wohnhäuser im Dorf Kusra im Norden des Westjordanlandes. Die USA, enger Verbündeter Israels, forderten Israel zuletzt auf, die radikalen Siedler aus Kusra zu entfernen.














