Papst ruft Jugend zum Frieden Stiften auf

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Italien,

Papst Leo XIV. hat bei einem Jugendtreffen in der Heimatstadt des heiligen Franz von Assisi vor Fundamentalismus gewarnt.

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dpatopbilder - Papst Leo XIV. begrüßt die Gläubigen vor Beginn einer Messe in der Basilika Santa Maria degli Angeli. Der Heilige Vater trifft sich in Assisi mit Jugendlichen, die am ... - Keystone/AP/Gregorio Borgia

In auseinanderdriftenden Gesellschaften müssten Christen zunehmend die Rolle von «Friedensstiftern» übernehmen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor mehreren Tausend Jugendlichen in der mittelitalienischen Kleinstadt Assisi. Dabei könne der Begründer des Franziskanerordens, der dort vor 800 Jahren starb, für die heutige Jugend ein Vorbild sein.

Der Papst äusserte sich zum Ende eines Treffens von mehr als 2.000 Jugendlichen aus aller Welt. Leo rief dazu auf, «Geist und Herz zu öffnen – jenseits der Ängste, die durch Fehlinformationen und Mauern der Vorurteile geschürt werden». Franz (oder Franziskus) von Assisi sei dafür ein Beispiel.

Dessen «Radikalität» mit dem Evangelium als Grundlage sei das Gegenteil von Fundamentalismus. «Sie macht nicht blind und gewalttätig, sondern sensibel und aufmerksam, stets in der Nachfolge Jesu und daher demütig und allen gegenüber offen.»

Katholische Kirche feiert «Franziskus-Jahr»

Die katholische Kirche hat 2026 zu einem «Franziskus-Jahr» ausgerufen. Im Frühjahr wurden in Assisi acht Jahrhunderte nach dessen Tod erstmals die Gebeine des Heiligen öffentlich ausgestellt. Dazu kamen annähernd 400.000 Besucher in die dortige Basilika. Anfang Oktober, wenn sich der Todestag zum 800. Mal jährt, will Leo für ein «Weltfriedenstreffen» nochmals nach Assisi zurückkehren.

Der Armenprediger Franz von Assisi, der schon zwei Jahre nach seinem Tod 1226 heiliggesprochen wurde, war der Namensgeber für Leos Vorgänger, den argentinischen Papst Franziskus. Der erste US-Amerikaner an der Spitze der weltweit 1,4 Milliarden Katholiken beruft sich ebenfalls immer wieder auf ihn. Seine Heimatstadt Assisi in Umbrien wird jedes Jahr von Millionen Gläubigen besucht.

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Kommentare

User #4281 (nicht angemeldet)

Frieden stiften gibt es nicht. Frieden kann man nur erdulden. Denn Friede heisst eigentlich, alles Unrecht, das andere einem antun, wehrlos hinnehmen zu müssen. Insofern ist Friede das grösste Unrecht von allen. Friede ist Unfreiheit. Krieg ist Freiheit. Friede ist Unwürde. Krieg ist Würde. Etc.

User #5984 (nicht angemeldet)

Kirchen sind zur Unterdrückung und Kontrolle der Menschen.

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