Papst Leo entlässt Priester wegen Kinderpornografie
Papst Leo XIV. schliesst einen Geistlichen der Diözese Eichstätt aus dem Klerikerstand aus – wegen Besitzes von Kinderpornografie.

Papst Leo XIV. hat einen Priester der Diözese Eichstätt aus dem Klerikerstand entlassen. Grund dafür war der Besitz kinder- und jugendpornografischer Inhalte, wie das «Domradio» berichtet.
Der Strafbefehl gegen den Geistlichen war im Oktober 2022 rechtskräftig geworden.
Im Anschluss daran wurde im Januar 2023 eine kirchenrechtliche Voruntersuchung wieder aufgenommen, wie das «Domradio» weiter ausführt.
Papst Leo entlässt Priester aus dem Klerikerstand
Nach Abschluss der Voruntersuchung wurde der Fall dem vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre übergeben.
Papst Leo XIV. entschied laut «katholisch.de» danach, den Priester aus dem Klerikerstand zu entlassen.
Mit der Entlassung aus dem Klerikerstand verliert der ehemalige Priester dauerhaft alle Rechte und Pflichten verbunden mit der Priesterweihe. Er darf weder Sakramente spenden noch priesterlichen Dienst ausüben, so das Bistum Eichstätt.
Schwerste Strafe im Kirchenrecht
Die Entlassung aus dem Klerikerstand stellt die schwerste kirchenrechtliche Strafe dar, die gegen einen Priester verhängt werden kann.

Das «Domradio» erläutert, umgangssprachlich werde sie ungenau als «Laisierung» bezeichnet.
Die staatlich angeordneten Auflagen und Beschränkungen bleiben von der kirchenrechtlichen Entscheidung des Papstes unberührt. Laut dem Bistum Eichstätt sind die Verfahren damit sowohl im staatlichen als auch im kirchlichen Bereich abgeschlossen.
















