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Nach Angriff auf Petersburg: Kreml sieht Kriegskurs bestätigt

Keystone-SDA
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Russland,

Der Kreml nutzt den ukrainischen Drohnenangriff auf St. Petersburg vor einem internationalen Wirtschaftsforum in der Ostseemetropole zur Begründung für die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine.

Krieg St. Petersburg
Der Kreml nimmt die Angriffe auf St. Petersburg als Zeichen, den Angriffskrieg fortzusetzen. - keystone

«Allgemein kann ich sagen, dass wir die militärische Spezialoperation auch deswegen fortführen, damit es solche Schläge nicht gibt», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge.

Ein direkter Vergeltungsschlag läge aber im Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums, wich er dabei der Frage nach einer Reaktion auf die Angriffe aus.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Krieg gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren befohlen. Das russische Militär greift seither systematisch Städte und Gemeinden in der Ukraine an und tötet dabei auch viele Zivilisten.

Inzwischen ist auch die Ukraine zu massiven Drohnenangriffen auf Russlands Hinterland übergegangen. Ziel sind neben militärischen Anlagen vor allem Objekte der Ölindustrie.

In St. Petersburg, wo Putin gerade das internationale Wirtschaftsforum SPIEF startet, bei dem er auch westliche Unternehmer und Wirtschaftsvertreter erwartet, haben Medienberichten zufolge ukrainische Drohnen Ölanlagen im Hafen und Militärobjekte in der Flottenbasis Kronstadt getroffen.

Kommentare

User #4933 (nicht angemeldet)

Die Gesamtwirtschaft Russlands leidet spürbar. Wuchs das Bruttoinlandsprodukt 2024 noch um drei bis vier Prozent – befeuert von Rüstungsausgaben –, fiel die Wachstumsrate 2025 auf unter ein Prozent. Die russische Notenbank senkte den Leitzins zuletzt und begründete dies mit „schwachen Konjunkturdaten“ und einem „verlangsamten Wirtschaftswachstum zu Beginn des Jahres 2026“. Um den Kriegshaushalt zu stützen, soll der russische Präsident Wladimir Putin mittlerweile auch Oligarchen zur Kasse bitten. Russlands Schulden steigen, die Konjunktur lahmt. Die Lage ist ernst. Selbst Kremlchef Wladimir Putin sah sich genötigt, im April auf die schlechte Lage im Land hinzuweisen. Er gestand ein, dass nicht nur das schlechte Wetter dafür verantwortlich war, dass die Wirtschaft schon in den ersten beiden Monaten dieses Jahres lahmte und mahnte die Regierung bei einem Treffen: "Ich erwarte heute detaillierte Berichte zur wirtschaftlichen Lage und dazu, warum die makroökonomischen Indikatoren unter den Erwartungen von Experten und auch unter den Prognosen der Regierung und der Zentralbank liegen."

User #3416 (nicht angemeldet)

Wer Wind stät wird Sturm ernten gell Putinchen

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