Regierung

Musk nennt britische Regierung «faschistisch» im KI-Streit

Der Tech-Milliardär Elon Musk attackiert London wegen Untersuchung gegen seine KI Grok scharf und wirft der Regierung Zensur vor.

musk
Elon Musk äußert auf seiner Plattform X Kritik an der britischen Regierung und wirft ihr vor, die Meinungsfreiheit einzuschränken. - keystone

Elon Musk hat die britische Regierung mit scharfen Worten angegriffen und sie als «faschistisch» bezeichnet. Auslöser ist eine Untersuchung der Medienaufsichtsbehörde Ofcom gegen seine KI Grok, berichtet «n-tv».

Die Behörde prüft, ob Grok gegen den Online Safety Act verstösst. Konkret geht es um sexualisierte Deepfakes, die über die KI-Bildgenerierung erstellt werden können.

Technologieministerin Liz Kendall forderte Ofcom auf, die vollständigen rechtlichen Befugnisse zu nutzen, schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Dies könnte bis zu einer Sperrung von X in Grossbritannien führen.

Musk attackiert britische Regierung scharf

Laut der «Süddeutsche Zeitung» warf Musk London daraufhin vor, «freie Rede» unterdrücken zu wollen. Auf seiner Plattform X fragte er: «Warum ist die UK-Regierung so faschistisch?»

musk
Musks KI-Bildgenerierungs-App Grok auf X ist nun nur noch für zahlende Abonnenten verfügbar, nachdem die Plattform Änderungen am Zugriff vorgenommen hat. - keystone

X reagierte auf die Kritik mit einer Änderung der Zugangsregeln für Grok. Die KI-Bildgenerierung ist nun nur noch für zahlende Abonnenten verfügbar, meldet die «New York Times».

Ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer nannte diesen Schritt «beleidigend» für Opfer sexueller Gewalt. Die Massnahme mache aus einer problematischen Funktion lediglich einen Premium-Dienst.

Ofcom prüft illegale Inhalte auf Plattform X

Die britische Aufsichtsbehörde Ofcom hat eine formale Untersuchung eingeleitet, berichtet die «BBC». Geprüft wird die Verbreitung illegaler Inhalte, darunter Material zu sexuellem Kindesmissbrauch und nicht-einvernehmliche intime Bilder.

Sollte die Regierung stärker gegen problematische Inhalte auf sozialen Medien vorgehen?

Die Europäische Kommission fordert ebenfalls die Einhaltung der Digitalgesetze. Das Geschäft von X in Grossbritannien läuft unterdessen schlecht: Der Jahresumsatz brach 2024 um 58 Prozent ein.

Kommentare

User #4425 (nicht angemeldet)

Es geht darum das man Bilder Sexuell verändern kann. Man nimmt ein Bild aus dem Internet und stellt die Person nackt dar. Das ist doch einfach Krank. Die meisten finden es nicht schlimm, aber die betroffene Person schon, denn wer möchte Nackt ohne Einwilligung im Internet erscheinen?

User #5377 (nicht angemeldet)

Stimmt es, dass man in England ins Gefängnis kommt, wenn man die Regierung kritisiert? Das ist tatsächlich ein bisschen fascho.

Weiterlesen

2 Interaktionen
London
7 Interaktionen
Austin
a
166 Interaktionen
«Spart nicht»

MEHR IN NEWS

Rapperswil BE
Europapark
35 Interaktionen
Bis zu 75 Franken
Schaffhauser Polizei
Schaffhausen
Handschellen
6 Interaktionen
Känerkinden BL

MEHR REGIERUNG

2 Interaktionen
Khartum
31 Interaktionen
Tödlicher Einsatz
19 Interaktionen
«Terroristen»
Jorge Rodríguez Venezuela Häftlinge
1 Interaktionen
Ankündigung

MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

John Healey Ukraine Grossbritannien
26 Interaktionen
Ankündigung
Genfer Flughafen
230 Interaktionen
Diebe
5 Interaktionen
London
Gold Unsicherheit Fed
20 Interaktionen
Spannungen im Iran