Musk prophezeit «Ära des Überflusses»

Etienne Sticher
Etienne Sticher

USA,

Elon Musk prophezeit, dass Roboter und KI zu einer «Ära des Überflusses» führen werden. Zuerst gebe es aber einen «holprigen» Übergang.

elon musk
Elon Musk blickt sehr optimistisch in eine utopische Zukunft. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Elon Musk rät davon ab, fürs Alter zu sparen, es sei Zeitverschwendung.
  • Denn dank KI und Roboter werde es eine «Ära des Überflusses» geben.
  • Dann könne sich jeder alles leisten, was er wolle.

AHV, zweite Säule, dritte Säule: Monatlich geben wird Hunderte Franken aus, um dann im Alter genügend Geld zu haben. Doch Elon Musk sagt nun, wir verschwenden damit unsere Zeit und unser Geld. Im Podcast «Moonshots with Peter Diamandis» erklärt er, weshalb er das glaubt.

Er habe eine kleine Empfehlung, sagt er: «Mach dir keine Gedanken, Geld für den Ruhestand in 10 oder 20 Jahren zurückzulegen. Das wird keine Rolle spielen, es wird irrelevant sein.»

Denn Robotik und Künstliche Intelligenz würden die Produktivität massiv steigern und eine «Ära des Überflusses» einleiten. Dadurch werde es möglich sein, jeder Person ein «hohes universelles Einkommen» zu geben, prophezeit der weltweit, mit Abstand reichste Mensch.

In dieser «guten Zukunft» könne jeder haben, was immer er auch wolle. «Jeder hat in fünf Jahren kostenlosen Zugang zu besserer medizinischer Versorgung, als wir sie heute haben.» Es gebe keine Knappheit an Gütern und Services mehr geben. «Wenn du etwas Neues lernen willst, kannst du das gratis tun.»

Elon Musk prophezeit eine «Ära des Überflusses». Glaubst du das auch?

Doch es werde noch einige Zeit dauern, bis man da sei. Und der Übergang werde «holprig» werden, so Elon Musk. Er spricht von sozialen Unruhen und einschneidenden Veränderungen. Denn wenn Geld keine Rolle mehr spiele, spiele auch der Job keine Rolle mehr, was viele Menschen verunsichern dürfte.

Aktuell ist die Welt und auch Amerika weit von dieser utopischen Vorstellung des vielleicht baldigen Billionärs. Die US-Amerikaner kämpfen stärker als Europa mit steigenden Lebenshaltungskosten. Eigenheim, medizinische Versorgung und Studium können sich viele, wenn überhaupt, nur mit Krediten leisten.

Kommentare

User #3368 (nicht angemeldet)

vor ca. 120 jahren hat Keynes ähnliches über industrialisierung gesagt. wir sehen ja, wo wir heute stehen...

User #2468 (nicht angemeldet)

Sparen für das Alter lohnt sich erst, wenn man reich ist. Aber das was man als normaler Angestellter , wenn überhaupt, auf die Seite legen kann, verliert an Wert und wenn man ins Altersheim muss, ist es im Nu weg.

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