Implenia

Implenia steigert Betriebsgewinn und zahlt viel mehr Dividende

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Zürich,

Implenia hat im vergangenen Jahr trotz etwas weniger Umsatz operativ mehr verdient. Die Aktionäre können sich freuen: Denn der Baukonzern erhöht die Dividende markant. Der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

Arbeiter kontrollieren eine gepanzerte Wasserleitung zwischen dem Oberaarsee  und dem Kraftwerk Grimsel. (Archivbild)
Arbeiter kontrollieren eine gepanzerte Wasserleitung zwischen dem Oberaarsee und dem Kraftwerk Grimsel. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Der Umsatz sank im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf 3,47 Milliarden Franken, wie der grösste Baukonzern am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Dabei drückte der starke Franken leicht aufs Resultat. Währungsbereinigt wäre der Umsatz lediglich um 1,8 Prozent geschrumpft.

Dagegen hat Implenia die operative Profitabilität verbessert. Der Betriebsgewinn EBIT stieg um 7,6 Prozent auf 140,5 Millionen Franken. Die Betriebsgewinnmarge kletterte auf 4,0 Prozent nach 3,7 Prozent im Vorjahr. Damit ist Implenia eine Punktlandung geglückt: Der Baukonzern hatte einen EBIT von 140 Millionen für das Geschäftsjahr 2025 als Ziel ausgegeben.

Unter dem Strich sank der Reingewinn allerdings um 9,3 Prozent auf 84,7 Millionen Franken. Einerseits fielen höhere Finanzierungskosten an. Andererseits waren die Steuern deutlich höher als in den Vorjahren, als Implenia latente Steuerforderungen auf Verlustvorträgen kapitalisiert hatte.

Der Rückgang war erwartet worden. Ohne die einmaligen Steuereffekte im Vorjahr wäre der Konzerngewinn 2025 gestiegen, schrieb der Konzern.

Die Aktionäre werden profitieren: Implenia will eine Dividende von 1,40 Franken je Aktie bezahlen. Das sind 0,50 Franken mehr als im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Implenia die Prognosen der Analysten beim Umsatz und Reingewinn verfehlt, beim EBIT etwas übertroffen. Allerdings liegt die Dividende weit über den Erwartungen selbst der grössten Optimisten in der Finanzgemeinde.

Für das neue Geschäftsjahr legt Implenia die Latte höher. Der EBIT soll auf rund 150 Millionen Franken steigen. Dies allerdings vor ausserordentlichen Wachstumsinvestitionen von 10 bis 20 Millionen Franken. So will der Konzern Kompetenzen und Expertise für die weitere Differenzierung und Spezialisierung in den drei Divisionen aufbauen, wie es hiess.

Denn die Grundlage für künftiges Geschäft ist deutlich grösser geworden. So ist der Auftragsbestand im vergangenen Jahr um ein Viertel auf 8,47 Milliarden Franken gestiegen. Zudem sind die neuen Aufträge profitabler: Die vorkalkulierte Projektmarge des Auftragsbestands habe sich verbessert, schrieb Implenia. Deshalb erwartet der Konzern ab 2027 einen weiteren Anstieg des EBIT.

An den mittelfristigen Zielen hält der Konzern fest: So will Implenia einen EBIT-Marge von über 4,5 Prozent und eine Eigenkapitalquote von 25 Prozent erreichen.

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