Die Mozartwoche 2022 in Salzburg fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Das weltweit bedeutendste Mozartfestival (27.1.-6.2.) wurde abgesagt.
Rolando Villazón stellte das Programm der Mozartwoche 2020 vor. Foto: Neumayr/Leo/HKT/APA
Rolando Villazón stellte das Programm der Mozartwoche 2020 vor. Foto: Neumayr/Leo/HKT/APA - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Die Lage in Salzburg hat sich dramatisch verschlechtert und es ist, nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden, keine Besserung in Sicht», informierte Intendant Rolando Villazon am Donnerstag laut einer Mitteilung.

Ein Festhalten an dem diesjährigen Festival mit rund 60 Veranstaltungen an zehn Standorten in Salzburg sei angesichts der Einschätzung der Behörden für alle Beteiligten unzumutbar, erklärte Villazon. Eine Verschiebung der Mozartwoche 2022 sei wegen der langen organisatorischen Vorlaufzeit und der Nicht-Verfügbarkeit wesentlicher Künstlerinnen und Künstler zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich.

Ein Festival in dieser Grössenordnung mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern, Orchestern und Ensembles sowie Publikum aus aller Welt sei mit den aktuellen Rahmenbedingungen und der fehlenden Planungssicherheit nicht durchführbar. Der von der Salzburger Landesregierung errechnete Peak an Corona-Fallzahlen falle genau in die Festivalwoche, hiess es.

Das Programm für die Mozartwoche 2023 soll im Mai vorgestellt werden. Seit 1956 feiert die Stiftung Mozarteum Salzburg mit diesem Festival den Geburtstag des grossen Komponisten im Januar. Im Jahr 2021 wurde die Mozartwoche aufgrund der Pandemie in Form einer digitalen Kurzversion durchgeführt.

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