Salzburger Festspiel-Intendant Hinterhäuser geht nach Streit

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Österreich,

Der Kulturmanager Markus Hinterhäuser beendet seine Leitung der Salzburger Festspiele nach einem wochenlangen Streit über seinen Führungsstil.

Intendant Hinterhäuser hält trotz der Vertragsauflösung mit der Theaterchefin an ihrem Programm fest. (Bild: Archiv)
Intendant Hinterhäuser hält trotz der Vertragsauflösung mit der Theaterchefin an ihrem Programm fest. (Bild: Archiv) - Barbara Gindl/apa/dpa

«Aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen gehen die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege», hiess es in einer Mitteilung des Festspiel-Kuratoriums.

Hinterhäuser hatte das renommierte österreichische Festival für Oper, Konzerte und Theater seit 2016 geleitet. Nun sei er bis zum Auslaufen seines aktuellen Vertrags mit Ende September beurlaubt, hiess es vom Aufsichtsgremium. Die Mitteilung war nach Angaben des Kuratoriums mit Hinterhäuser abgestimmt. Seine Sprecherin war zunächst nicht erreichbar.

Zuletzt war der Streit zwischen Hinterhäuser und dem Festspielkuratorium, in dem öffentliche Geldgeber vertreten sind, eskaliert. Es ging dabei unter anderem um Hinterhäusers Vorgehensweise bei der Suche nach einer Schauspielchefin oder einem Schauspielchef für das Festival. Der Intendant hatte dazu Ende Februar Kommunikationsfehler eingeräumt.

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