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    Mitgliederschwund bei SPD hält auch mit Kanzler Scholz an

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    Deutschland,

    Immer weniger Menschen zieht es seit Anfang der 90er Jahre zu den Sozialdemokraten – und der Trend hält an, obwohl sie den Bundeskanzler stellen.

    Auch SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz kann offenbar den Mitgliederschwund bei seiner Partei nicht aufhalten.
    Auch SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz kann offenbar den Mitgliederschwund bei seiner Partei nicht aufhalten. - Carsten Koall/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SPD ist nach der Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler weiter geschrumpft.

    Zum 31. Dezember 2022 gehörten der Partei 379.861 Mitglieder an und damit knapp 14.000 weniger als ein Jahr zuvor, wie ein Parteisprecher der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte.

    Das entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent. Damit hat sich der Mitgliederschwund im Vergleich zum Vorjahr sogar noch beschleunigt. 2021 hatte die SPD nur rund 10.600 Mitglieder verloren.

    Die Sozialdemokraten hatten Mitte der 1970er Jahre für kurze Zeit über eine Million Mitglieder. Seit Anfang der 90er Jahre schrumpft die Partei aber kontinuierlich. Trotzdem war die SPD 2021 noch mitgliederstärkste Partei in Deutschland vor der CDU mit 384.204 Mitgliedern. Für 2022 haben die Christdemokraten noch keine Zahl veröffentlicht.

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