Adelboden: Kristoffersen ohne Zeit für Interview – «zerstört Stöcke»
Henrik Kristoffersen vergibt seine Halbzeitführung im zweiten Slalom-Lauf von Adelboden. Danach erscheint er nicht zum Interview – weil er Stöcke zerbricht.
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Das Wichtigste in Kürze
- Henrik Kristoffersen führt im Adelboden-Slalom nach dem ersten Lauf und wird Dritter.
- Das SRF würde den Norweger gerne interviewen – sucht ihn aber vergeblich.
- Ein Betreuer erklärt: «Er zerbricht gerade Stöcke.»
Henrik Kristoffersen fährt in Adelboden einmal mehr auf das Podest. Obwohl sein zweiter Lauf nicht optimal verläuft, wird der Norweger Dritter. Zwei Zehntel fehlen Kristoffersen am Schluss zum Sieg.

Zufrieden ist der 31-Jährige mit dem dritten Rang offensichtlich überhaupt nicht. Das SRF würde ihn gerne interviewen, kann ihn aber nicht finden. Ein norwegischer Betreuer erklärt, warum Kristoffersen unabkömmlich ist: «Er zerbricht gerade Stöcke.»
Zu gerne hätte der ambitionierte Norweger seinen dritten Adelboden-Sieg gefeiert. Vor zehn Jahren hatte er den Slalom am Chuenisbärgli erstmals gewonnen. 2017 erneut, seither wartet er auf den nächsten Adelboden-Sieg – auch weiterhin.

Später ist die Enttäuschung aber einigermassen verdaut: Mit der Kuhglocke in der Hand kann Henrik Kristoffersen wieder lachen.
Kristoffersen führte in Adelboden nach Lauf 1
Dabei hatte Henrik Kristoffersen zu Renn-Halbzeit noch geführt. Im ersten Lauf hatte er 28 Hundertstel vor Teamkollege Atle Lie McGrath die Bestzeit aufgestellt. Da sah die Welt noch in Ordnung aus: Kristoffersen erschien sogar zum SRF-Interview.
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«Ich bin den ersten Lauf mit Erfahrung gefahren», sagte Kristoffersen nach dem ersten Lauf. Er sei technisch sauber gewesen, «aber schneller ist sicher möglich». Sein Selbstvertrauen sei nach den letzten Rennen aber nicht besonders hoch.
Entsprechend stellt der dritte Adelboden-Rang eigentlich einen Befreiungsschlag dar. Henrik Kristoffersen hat aber offenbar noch mehr erwartet – zum Leidwesen seiner Stöcke.








