Lufthansa-Streik am Donnerstag legt hunderte Flüge lahm
Die Piloten und das Kabinenpersonal von Lufthansa streiken am Donnerstag ganztägig, wodurch hunderte Flüge ausfallen.

Lufthansa-Piloten und Kabinencrews haben am Donnerstag einen ganztägigen Streik begonnen, der hunderte Flüge lahmlegt, berichtet «Reuters».
Der Arbeitskampf dauert von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr, wie die «upday.com» angibt. Er verursacht hunderte Flugausfälle an wichtigen Drehkreuzen wie Frankfurt und München, meldet «upday.com».
Fast 800 Flüge sollen gestrichen werden, rund 100'000 Passagiere sind betroffen, während andere Quellen von mehr als 460 Ausfällen berichten.
Lufthansa-Streik: Tarifkonflikt und CityLine-Schliessung lösen Proteste aus
Die Streikaktionen richten sich gegen ungelöste Tarifverhandlungen, wie die «AirHelp» erklärt. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit fordert höhere Betriebsrenten, nachdem frühere Gespräche ohne Ergebnis geblieben waren.
Gleichzeitig hat die Kabinengewerkschaft UFO Beschäftigte bei Lufthansa und der Tochtergesellschaft CityLine zum Streik aufgerufen. Hintergrund sind unter anderem Konflikte um die geplante Restrukturierung der CityLine sowie tarifliche Forderungen des Kabinenpersonals, wie «TravelAndTourWorld» ausführt.
Die Fluggesellschaft bezeichnete den Streik als unnötige Eskalation und verwies auf begrenzte finanzielle Spielräume, berichtet «Reuters». Nach Angaben des Unternehmens lasse sich eine Lösung nur im Rahmen weiterer Verhandlungen mit den Gewerkschaften erreichen.
Zahlreiche Verbindungen betroffen
Die Fluggesellschaft hat ihren Flugplan infolge des Streiks angepasst und arbeitet an der Umbuchung betroffener Passagiere, wie «Lufthansa» mitteilt. Ab Freitag werde voraussichtlich wieder ein regulärer Flugplan angeboten.
Der Streik betrifft nicht nur Passagier-, sondern auch Frachtflüge der Lufthansa Cargo-Sparte sowie regionale CityLine-Verbindungen, berichtet die «Euronews».
Flüge anderer Airlines starten weiterhin, wie «upday.com» meldet. Viele internationale Verbindungen könnten jedoch durch die massiven Ausfälle erheblich beeinträchtigt bleiben.
Hohe Beteiligung, Passagiere müssen Flüge prüfen
Passagiere werden aufgefordert, digitale Fluginformationen regelmässig zu prüfen und sich über Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.
Die Gewerkschaften verzeichnen eine hohe Beteiligung am Arbeitskampf, insbesondere bei Piloten, während das Kabinenpersonal ebenfalls stark betroffen ist.

Wie die Geschäftsführung von der Fluggesellschaft erklärt, erfordert die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage intensive Verhandlungen, so «Kelo». Eine Einigung könne daher erst erzielt werden, wenn diese Verhandlungen abgeschlossen sind.
















