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    Lufthansa glänzt mit Pünktlichkeit und stoppt Streckenstreichung

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    Neue Flugzeuge, mehr Service und Pünktlichkeitswerte wie seit zehn Jahren nicht – Lufthansa-Chef Ritter sieht die Airline auf Kurs.

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    Die Lufthansa ist so pünktlich wie seit zehn Jahren nicht mehr. (Symbolbild) - keystone

    Die Lufthansa fliegt laut CEO Jens Ritter aktuell so pünktlich wie seit zehn Jahren nicht mehr. Mit den endlich eintreffenden neuen Flugzeugen könne nun der Fokus auf höhere Profitabilität gelegt werden, berichtet «Aero.de».

    Das Sanierungsprogramm Turnaround zeige planmässig Wirkung, erklärte Ritter. Die Kranichmarke erreiche im laufenden Jahr sämtliche Ziele und sei auf dem Weg in die schwarzen Zahlen.

    Lufthansa streicht keine weiteren innerdeutschen Strecken

    Die Lufthansa will im kommenden Sommer keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen, schreibt die «Funke-Mediengruppe». Mit dem Entlastungspaket habe die Bundesregierung ein Signal für bessere Verbindungsqualität gesetzt, sagte Airline-Chef Ritter.

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    Als Beispiel nannte Ritter die Strecke München-Münster, die im Sommerflugplan erhalten bleibe, meldet «Airliners.de». Auch für Dresden sehe es gut aus, wie auch für das Angebot in Bremen und Hannover.

    Im Lufthansa-Konzern planen die Gesellschaften Eurowings und Austrian zusätzliche Flüge von deutschen Flughäfen. Allerdings bleiben die bereits im Oktober beschlossenen Streichungen von rund 50 Zubringerflügen pro Woche bestehen, schreibt der «Focus».

    Turnaround-Programm erreicht alle Ziele

    Der operativ beste Sommer des letzten Jahrzehnts liege hinter Lufthansa mit einer Regelmässigkeit von über 99 Prozent. Die Pünktlichkeit habe sich zweistellig verbessert, berichtet «Made in Bocholt».

    Die Kundenzufriedenheit habe sich erheblich verbessert, auch die Mitarbeiterzufriedenheit sei stark gestiegen. Ritter betonte, dass die Lufthansa wieder auf Kurs sei.

    Neue Flugzeuge für höhere Effizienz

    Bis 2028 soll das Turnaround-Programm einen Ergebnisbeitrag von 2,5 Milliarden Euro entfalten, schreibt «Aero.de». Das sind 2,33 Milliarden Franken, davon sollen zwei Drittel über Kostenabbau in der Verwaltung, ein Drittel über Erlössteigerungen erreicht werden.

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    Die Lufthansa Group sieht sich gut für das kommende Jahr aufgestellt. (Symbolbild) - keystone

    Die Airline-Kernmarke setze nun auf neue Maschinen für höhere Effizienz und bessere Pünktlichkeit. Dies sei ein entscheidender Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit, berichtet «IT Boltwise».

    Sechs Maschinen werden nach Frankfurt verlegt

    Aktuell stehen 30 Airbus A350 in der Lufthansa-Flotte, ein weiterer soll im Laufe des Jahres folgen. Sechs A350 aus München werden vorübergehend nach Frankfurt verlegt, meldet «Aero International».

    In Frankfurt fehlten massiv moderne Flugzeuge aufgrund der bekannten Lieferschwierigkeiten von Boeing. Die älteren Bestandsflotten seien extrem wartungsintensiv, jedes fünfte Flugzeug werde als Reserve vorgehalten.

    Allegris-Kabinenausstattung als Zukunftshoffnung

    Grosse Hoffnungen setzt die Airline auf die neue Kabinenausstattung Allegris auf der Langstrecke. Service-Aufwertungen sollen in allen Buchungsklassen erfolgen, berichtet der «Stern».

    Ab Februar 2026 erhalten auch die eigentlich schon ausgemusterten Grossraumflugzeuge vom Typ A380 neue Kabineneinrichtungen. Ritter erklärte, Lufthansa wolle die Premium-Airline Nummer eins in Europa werden.

    Ritter fordert weitere Entlastungen

    Im kommenden Jahr feiert das Unternehmen den 100. Jahrestag der Gründung seiner Vorgängerin, schreibt die «DPA». Die ersten Allegris-A350 werden bereits mit der neuen Business-, Premium-Economy- und Economy-Class ausgestattet.

    Lufthansa Kerosinmangel
    Lufthansa befürchtet, dass es bei einem länger andauernden Krieg im Nahen Osten zu Kerosinmangel kommen könnte. - keystone

    Der Airline-Chef mahnte weitere Entlastungen des Luftverkehrs an. Der Anstieg der Gebühren für Flugsicherung und Passagierkontrollen müsse gestoppt werden, fordert Ritter laut «Airliners.de».

    Zu hohe Kostenbelastungen durch staatliche Gebühren

    Dies sei ganz entscheidend, um gute Verbindungen zu sichern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Zuvor hatten Fluggesellschaften und Branchenverbände über zu hohe Kostenbelastungen durch staatlich verursachte Gebühren geklagt.

    Die Bundesregierung hat wegen der im europäischen Vergleich schwachen Verkehrsentwicklung eine Entlastung der Branche beschlossen. Das Paket umfasst rund 350 Millionen Euro zur Verbesserung der Verbindungsqualität in Deutschland und Europa.

    Personal und Infrastruktur massiv ausgebaut

    Lufthansa-Airlines-CEO Ritter ist nun zusätzlich auch für den Hub München verantwortlich. Die Airline hat den Personalstand in München gegenüber 2024 um 22 Prozent erhöht, schreibt «Aero International».

    Zudem werde massiv in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter investiert. Diese seien nun mehrfach qualifiziert und könnten in verschiedenen Rollen eingesetzt werden.

    Der Check-in-Bereich der Lufthansa im Münchener Terminal 2 wurde um 30 Prozent erweitert. Die Gepäckanlage ist jetzt um 22 Prozent grösser, die Sicherheitskontrollen wurden um 30 Prozent ausgebaut.

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