Lufthansa-Kunden müssen nach dem Warnstreik des Bodenpersonals am Mittwoch zumindest bis zur nächsten Gesprächsrunde in der kommenden Woche keine weiteren Aktionen der Gewerkschaft Verdi fürchten.
Verwaiste Lufthansa-Schalter am Münchner Flughafen. Foto: Matthias Balk/dpa
Verwaiste Lufthansa-Schalter am Münchner Flughafen. Foto: Matthias Balk/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle sagte am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin» auf eine entsprechende Frage: «Das kann ich ausschliessen.» Verdi und die Lufthansa wollen wieder am 3. und 4. August über Gehälter und Arbeitsbedingungen der rund 20 000 Bodenbeschäftigten sprechen.

Behle verteidigte zudem die Länge des Warnstreiks von mehr als 24 Stunden: Man versuche, alle Beschäftigten einzubeziehen.

Mit dem Ausstand legt Verdi den Flugbetrieb der Lufthansa weitgehend lahm. Er begann am Mittwochmorgen und soll am Donnerstagmorgen enden. Die Fluggesellschaft hat vorsorglich mehr als 1000 Flüge an den Drehkreuzen Frankfurt und München gestrichen und fürchtet Auswirkungen bis zum Freitag. 134 000 Passagiere mussten in der Hochsaison ihre Reisepläne ändern oder ganz absagen.

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