Boris Johnson hat vor den unklaren Auswirkungen einer dritten Corona-Welle gewarnt. An seinem Fahrplan für eine Lockerung der Massnahmen hält er jedoch fest.
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Boris Johnson, der Premierminister von Grossbritannien. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Grossbritannien werden die strengen Corona-Massnahmen langsam gelockert.
  • Boris Johnson will trotz der nahenden dritten Welle an dem Fahrplan festhalten.
  • Er warnt jedoch, die Auswirkungen einer dritten Corona-Welle seien unklar.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat erneut vor einer neuen Ausbreitung des Coronavirus im Vereinigten Königreich gewarnt. Es sei offen, welche Auswirkungen eine dritte Corona-Welle auf dem europäischen Festland für das Land haben werde, sagte Johnson am Samstag bei einer Online-Tagung mit Mitgliedern seiner konservativen Partei. Die «bittere Erfahrung» sei, dass Grossbritannien drei Wochen nach Europa getroffen werde.

Johnson hält an Lockerungen fest

«Die Frage ist: Wird es diesmal so schlimm sein, wie es in der Vergangenheit war? Oder haben wir die Auswirkungen durch die Ausgabe von Impfstoff ausreichend gemildert, gedämpft und abgestumpft?», sagte Johnson.

Der Regierungschef betonte, dass er an seinem Fahrplan für eine Lockerung der strikten Corona-Regeln festhalte.

Coronavirus - Grossbritannien
Die Strasse Ludgate Hill in der Nähe der St.-Pauls-Kathedrale in London ist menschenleer. - dpa

Demnach sind von diesem Montag an im grössten Landesteil England wieder Treffen von zwei Haushalten oder bis zu sechs Menschen im Freien erlaubt. Nicht-essenzielle Geschäfte sowie Aussengastronomie dürfen aber frühestens am 12. April öffnen. Die Regierung rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf.

In Wales sind seit Samstag wieder Urlaube innerhalb des Landesteils erlaubt. Voraussetzung ist aber, dass Haushalte unter sich bleiben und in Unterkünften mit Selbstversorgung übernachten.

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