Heil will Ausbildungsprämie in Corona-Krise erhöhen

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Deutschland,

Unternehmen, die trotz Krise weiter Auszubildende beschäftigen, werden vom Staat gefördert. Jetzt soll es mehr Geld geben, sagt der Arbeitsminister.

Für Auszubildende zahlt der Staat Unternehmen in der Krise eine Prämie. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa
Für Auszubildende zahlt der Staat Unternehmen in der Krise eine Prämie. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will im März einen neuen Schutzschirm für Ausbildungsplätze vorlegen und Unternehmen dabei eine erneute, deutlich erhöhte Ausbildungsprämie anbieten.

«Viele Betriebe zögern, ob sie angesichts der wirtschaftlichen Lage Ausbildungsplätze anbieten sollen», sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). «Aber ein Einbruch bei den Ausbildungsstellen wäre für alle fatal. Deshalb werde ich im März einen neuen Schutzschirm für Ausbildungsplätze vorlegen», so Heil.

«Es wird eine erneute, noch mal deutlich grosszügiger als bisher bemessene Ausbildungsprämie geben», sagte der Bundesarbeitsminister. «Ich will, dass deutlich mehr Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, diese Prämie in Zukunft nutzen und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen können.»

Die Corona-Ausbildungsprämie soll dafür sorgen, dass Unternehmen trotz der Pandemie nicht in ihren Anstrengungen für Ausbildung nachlassen. Im vergangenen Sommer hatte das Bundeskabinett die «Azubi-Prämien» auf den Weg gebracht. Kleine und mittelständische Firmen, die mit grossen Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit kämpfen, aber ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, bekommen demnach staatliche Prämien von bis zu 3000 Euro pro Ausbildungsplatz.

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