Einflussreicher Senator unterstützt Trumps Kandidat für die Fed

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USA,

Fed-Chef Powell entgeht wohl einer Anklage, doch US-Präsident Donald Trump drängt weiter auf einen Chef-Wechsel. Er erhält prominente Unterstützung für seinen Kandidaten für den Chefposten der Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh.

US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh für den Chefposten der Notenbank nominiert, die Entscheidung im Kongress steht noch aus. (Archivbild)
US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh für den Chefposten der Notenbank nominiert, die Entscheidung im Kongress steht noch aus. (Archivbild) - KEYSTONE/AP/Jose Luis Magana

Der einflussreiche republikanische Senator Thom Tillis aus North Carolina teilte mit, er freue sich darauf, die Bestätigung von Kevin Warsh zu unterstützen. «Er ist ein hervorragender Kandidat.» Trump hatte Warsh nominiert, die Entscheidung im Kongress steht noch aus.

Tillis gab damit seinen Widerstand gegen den von Trump vorangetrieben Chefwechsel bei der Federal Reserve (Fed) auf. Er begründete dies mit dem Ende der staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen den aktuellen Fed-Chef Jerome Powell.

Die zuständige Bezirksstaatsanwältin hatte angekündigt, die Ermittlungen gegen Powell wegen angeblich ausschweifender Renovierungskosten an der Fed einzustellen. Powell hatte die drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Fed eingestuft, die von vielen als wichtigste Notenbank der Welt angesehen wird.

Trump pocht seit geraumer Zeit darauf, dass die Fed den Leitzins senkt. Immer wieder beschimpfte er Powell und drohte mit Entlassung. Die US-Notenbank ist jedoch eine dem Kongress verpflichtete unabhängige Institution.

Senator Tillis betonte, die strafrechtlichen Ermittlungen hätten eine ernsthafte Bedrohung für die Unabhängigkeit der Fed dargestellt. Stattdessen gibt es nun eine Fed-interne Untersuchung der Vorwürfe. «Dies ist eine notwendige und angemessene Massnahme», bemerkte Tillis. Powells Amtszeit an der Fed-Spitze endet im Mai.

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Kommentare

User #1642 (nicht angemeldet)

Die Ermittlungen gegen Powell werden eingestellt, können aber jederzeit wieder aufgenommen werden. Das ist wieder mal so eine Finte, um vordergründig die Bedingungen für eine Bestätigung von Walsh zu erfüllen. Jede Wette, sobald der bestätigt ist, nimmt die Staatsanwältin die Ermittlungen wieder auf!!!

User #5607 (nicht angemeldet)

Auch wieder so ein Ja-Sager und Trump Marionette.

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