Ursula von der Leyen

    Geheimdienst-Pläne von Ursula von der Leyen sorgen für Unmut

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    In der EU gibt es kontroverse Diskussionen um Pläne für eine neue Geheimdiensteinheit im Generalsekretariat der Europäischen Kommission.

    Von der Leyen
    Die Geheimdienstpläne für die EU sorgen für Unmut. - keystone

    Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird das Projekt von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unter anderem von Vertretern der Mitgliedstaaten kritisch gesehen. Sie verweisen demnach darauf, dass es in Brüssel mit der sogenannten Siac (Single Intelligence Analysis Capacity) bereits eine zentrale Sammelstelle für nachrichtendienstliche Informationen aus den Mitgliedstaaten gibt. Diese besteht aus dem Zentrum für Informationsgewinnung und -analyse (Intcen) und der militärischen Geheimdienststruktur EUMS INT.

    In der EU-Kommission wird hingegen argumentiert, dass die geplante neue Stelle die Sicherheits- und Nachrichtendienstfähigkeiten der Behörde in einem herausfordernden geopolitischen und geoökonomischen Umfeld weiter stärken könne – gerade auch mit Blick auf verdeckte wirtschaftspolitische Einflussversuche von Drittstaaten und andere hybride Bedrohungen wie die Instrumentalisierung von Migration. Sie soll demnach von nationalen Diensten Informationen beziehen und diese auswerten.

    Zudem verweisen Kommissionsmitarbeiter darauf, dass es in der Geheimdienstarbeit oft um ein gegenseitiges Geben und Nehmen gehe und die Kommission in diesem Bereich vermutlich mehr relevantes Wissen zu bieten habe, als die Akteure des bestehenden Zentrums für Informationsgewinnung und -analyse. Dieses ist dem Europäischen Auswärtigen Dienst unter der Leitung der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas unterstellt.

    Pläne in einem sehr «embryonalen Stadium»

    Wie es mit den Plänen nun weitergeht, ist unklar. Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte, sie seien noch in einem sehr «embryonalen Stadium». Zudem betonte sie, dass die neue Geheimdienststelle die Arbeit der bereits existierenden Dienste ergänzen solle und vermutlich nur aus einer Handvoll Experten bestehen würde.

    Kritiker des Projekts betonen unterdessen, dass die bestehende zentrale Einheit Siac nach jüngsten Vorgaben nicht nur den Auswärtigen Dienst, sondern auch die Kommission, deren Sicherheitskolleg und den Rat der Mitgliedstaaten verstärkt bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Um diese Aufgabe zu erfüllen, werde derzeit auch das Zentrum für Informationsgewinnung und -analyse umstrukturiert, heisst es.

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    Kommentare

    User #1521 (nicht angemeldet)

    Wer will uns weiss machen, dass wir diesen Rahmenvertrag brauchen? Ein Vertrag mit 2‘000 Seiten und auf 94 bindende Rechtsakte. Dieser 22‘000 Seiten starke Anhang ist also rechtsverbindlich und muss dynamisch übernommen werden, ausser wir bezahlen Ausgleichszahlungen in noch unbekannter Höhe. Was sind denn diese Revhtsakte? Das sind einseitig vom EU Parlament verabschiedete Papierberge. Man stelle sich vor, das EU Parlament ändert eine davon, analog der Gurkenverordnung, dann soll das die Schweiz dynamisch übernehmen oder bezahlen! Und die letztinstanzliche Deutungshoheit hat der EuGH… Die wollen also ernsthaft, dass wir unsere Löhne, Steuern und die Staatsverschuldung auf EU Niveau anpassen? Nein zur Katze im Sack!

    User #5710 (nicht angemeldet)

    Früher oder Später kracht es eh in der EU die sind sich nur in einer Hinsicht mal einig .. Trump am besten Ignorieren, und hoffen das bald ein anderer Kommt in USA 🇺🇸 der ein Planbare Zusammenarbeit ermöglicht !

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