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    EU will mit viel Geld Produktion von Munition und Raketen ankurbeln

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die EU will die Rüstungsindustrie mit 500 Millionen Euro ankurbeln. Damit soll die Ukraine besser unterstützt und die eigene Verteidigung gestärkt werden.

    ARCHIV - Die europäische Rüstungsindustrie soll mit finanziellen Anreizen zu einem schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten bewegt werden. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa
    ARCHIV - Die europäische Rüstungsindustrie soll mit finanziellen Anreizen zu einem schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten bewegt werden. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa - sda - Keystone/dpa/Arne Immanuel Bänsch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU will die Rüstungsproduktion mit finanziellen Anreizen ankurbeln.
    • Dafür sind bis zu 500 Millionen Euro vorgesehen.
    • Einer der Gründe für das Vorhaben ist die Unterstützung der Ukraine.

    Die ukrainischen Streitkräfte können langfristig auf deutlich mehr Munitions- und Raketenlieferungen aus der EU hoffen. Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten und des Europaparlaments einigten sich in der Nacht zum Freitag auf einen Plan, mit dem die europäische Rüstungsindustrie mit finanziellen Anreizen zu einem schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten bewegt werden soll. Er war im Mai von der EU-Kommission vorgeschlagen worden und sieht Ausgaben in Höhe von 500 Mio. Euro aus dem EU-Haushalt vor.

    Die Vereinbarung sei ein weiterer Beleg für das unermüdliche Engagement der EU, die Ukraine zu unterstützen, kommentierte die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles für den derzeitigen EU-Ratsvorsitz. Zudem demonstriere sie auch den Einsatz für die Stärkung der verteidigungstechnologischen und industriellen Basis der EU. Sie gewährleiste die langfristige Sicherheit und Verteidigung der EU-Bürger.

    Panzer
    Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz auf einem Panzer. - keystone

    Hintergrund des Vorhabens sind Schwierigkeiten der EU-Staaten, der Ukraine ausreichend Boden-Boden- und Artilleriemunition sowie Raketen für den Abwehrkrieg gegen Russland zu liefern. Ein Ausbau der Produktion soll nun weitere Engpässe der ukrainischen Streitkräfte verhindern. Zudem soll er auch dafür sorgen, dass die EU-Staaten selbst verteidigungsfähig bleiben und ausreichend Vorräte vorhalten können.

    Die Einigung muss noch formell vom Rat der Mitgliedstaaten und vom Parlament bestätigt werden. Nach der offiziellen Annahme der Verordnung könnte sie dann nach EU-Angaben noch vor Ende Juli in Kraft treten.

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