EU steigert Entwicklungshilfe deutlich
Die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten haben 2020 zusammen 66,8 Milliarden Euro Entwicklungshilfe geleistet. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Europäische Kommission am Mittwoch mitteilte. Mehr als ein Drittel des Geldes - rund 24,9 Milliarden Euro - kam aus Deutschland.

Das Wichtigste in Kürze
- Die EU-Entwicklungshilfe muss jedoch weiter steigen, um wie geplant das UN-Ziel einzuhalten, bis 2030 mindestens 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens dafür aufzuwenden.
EU-weit lag man 2020 bei 0,5 Prozent. Deutschland übertraf den Zielwert mit 0,73 Prozent erstmals. Auch Schweden, Luxemburg und Dänemark lagen über der Marke.
Aus den Gesamtzahlen für «Team Europa» wurden die britischen Beiträge herausgerechnet, wie die Kommission klarstellte. Das Vereinigte Königreich war 2020 aus der EU ausgetreten, zahlte jedoch während einer Übergangsfrist noch in den gemeinsamen Haushalt ein.













