EU-Ratspräsident verlangt von Iran Stopp der Angriffe
EU-Ratspräsident António Costa hat nach eigenen Angaben von Irans Präsident Massud Peseschkian in einem Telefonat einen Stopp der Angriffe und mehr diplomatische Bemühungen verlangt.

«Um die Lage zu deeskalieren, habe ich Iran aufgefordert, die inakzeptablen Angriffe auf Länder in der Region einzustellen», schrieb Costa in den sozialen Medien.
Das Land solle sich diplomatisch bemühen, insbesondere mit den Vereinten Nationen, um die freie Schifffahrt in der Strasse von Hormus zu gewährleisten, fügte der frühere portugiesische Regierungschef hinzu. Die EU sei bereit, alle diplomatischen Anstrengungen für eine Lösung zu unterstützen und gleichzeitig die umfassenderen Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Iran anzugehen.
Costa rief zudem alle Parteien zur Achtung des Völkerrechts auf. «Der Verlust unschuldiger Menschenleben, unter anderem in der Schule von Minab, ist zutiefst bedauerlich», beklagte er. Bei dem Angriff in Minab am Persischen Golf waren Ende Februar mindestens 168 Schülerinnen, 26 Lehrerinnen sowie 4 Eltern ums Leben gekommen. US-Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich, Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte dazu eine Untersuchung angekündigt.
Der Iran setzt auch einen Monat nach Beginn der US-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen unablässig fort.














