Die Chefs der EU möchten eine «europäische politische Gemeinschaft», in die auch nicht EU-Staaten teilhaben sollen, bilden.
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Ein EU-Gipfel. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die EU-Chefs wollen eine «europäische politische Gemeinschaft» gründen.
  • In diese sollen auch nicht EU-Staaten aufgenommen werden.
  • Die Idee dahinter ist der Austausch und Kooperation unter den Partnern.

Die EU-Chefs haben sich in der Nacht auf Freitag in Brüssel über eine neue «Europäische politische Gemeinschaft» ausgetauscht, die eine bessere Koordinierung ermöglichen soll. Offen soll diese für europäische Staaten sein – also auch für die Schweiz. Die Idee steht noch ganz am Anfang.

Es habe sich um eine «strategische Diskussion über die Beziehungen der Europäischen Union zu ihren Partnern in Europa» gehandelt, heisst es in den publizierten Schlussfolgerungen der EU-Staats- und Regierungschefs.

Klar ist hingegen, für wen diese neue Gemeinschaft offen sein soll, nämlich «für alle europäischen Staaten, mit denen wir eine enge Beziehung haben». Somit dürften auch Länder wie Grossbritannien und die Schweiz angesprochen sein.

Ziel ist Dialog und Kooperation

Auch über das Ziel sind sich die EU-Chefs an ihren Treffen einig geworden: Es soll eine Plattform zur «Pflege eines politischen Dialogs und Kooperation» sein, in jenen Bereichen, die für beide Seiten von Interesse sind. Ausserdem soll so auch die Sicherheit, Stabilität und der Wohlstand auf dem europäischen Kontinent gestärkt werden.

Man werde zu gegebener Zeit wieder auf das Thema zurückkommen, heisst es in der Schlussfolgerung weiter. Die Idee einer «Politischen Gemeinschaft» lancierte der französische Präsident Emmanuel Macron Anfang Mai im EU-Parlament in Strassburg.

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