Ebola

Ebola-Verdachtsfall im Spital Bruck (Ö) sorgt für Alarm

Samantha Reimer
Samantha Reimer

Österreich,

Ein Pilot aus Westafrika mit hohem Fieber löste im Spital Bruck Ebola-Alarm aus. Nach strengen Tests ist der Verdacht glücklicherweise ausgeschlossen.

Ebola
Medizinisches Personal im Kongo. 8Symbolbild) - keystone

Grosse Aufregung in der Obersteiermark: Ein Mann, der als Buschpilot in Westafrika tätig war, kam mit starkem Fieber ins Landeskrankenhaus Bruck an der Mur. Die Symptome führten sofort zum Verdacht auf Ebola, erstmals in der Steiermark, wie die «Heute» berichtet.

Das Spital reagierte umgehend und isolierte den Patienten. Gleichzeitig wurden die Landeswarnzentrale und die Bezirkshauptmannschaft alarmiert.

Die ärztliche Leitung des Hauses, Erich Schaflinger, betonte, dass wegen der hohen Ansteckungsgefahr sofort behördlich vorgeschriebene Schritte eingeleitet wurden.

Erste Sicherheitsmassnahmen und Tests

Die Landessanitätsdirektion startete parallel ein umfassendes Contact-Tracing. Amtsärztin Claudia Strunz erklärte, dass die Kontaktpersonenerhebung sofort beginne, wenn ein Verdachtsfall gemeldet werde.

Impfstoff Ebola
Neben einem möglichen Impfstoff bleiben Hygiene und frühe Erkennung wichtige Mittel gegen Ebola. (Symbolbild) - keystone

Die Blutprobe des Mannes wurde unter strengen Sicherheitsvorschriften an die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) geschickt. So berichtet es die «Kleine Zeitung».

Nach einigen Stunden kam die entwarnende Nachricht, der Test war negativ. Das hohe Fieber hatte eine andere tropische Krankheit verursacht, die zwar ernst ist, jedoch nicht so ansteckend wie Ebola.

Ebola-Ausbrüche weltweit und Schutzmassnahmen

Weltweit steigen die Ebola-Fälle, vor allem in Afrika, wo aktuell mehrere Ausbrüche gemeldet sind. So gab es im September im Kongo mindestens 28 Verdachtsfälle und 15 Tote, vor allem in abgelegenen Regionen.

Dort erfolgt eine strenge Überwachung und schnelle Isolierung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt lokale Gesundheitsbehörden mit Impfungen und weiteren Schutzmassnahmen, so die WHO.

Für Krankenhäuser ist bei Ebola-Verdachtsfällen rasches Handeln lebenswichtig. Isolierung, Schutz für das Personal, Contact-Tracing und sorgfältige Testung sind Standard.

Impfstoffe bleiben ein wichtiger Bestandteil

Die Impfstoffe, insbesondere der Ervebo-Impfstoff, bieten eine wichtige Sicherheit bei Ausbrüchen. Neben der Impfung sind Hygiene und Informationspolitik entscheidend, da Ansteckung durch Körperflüssigkeiten erfolgt, beschreibt die WHO.

impfstoff ebola
Die Suche nach einem wirksamen Impfstoff begleitet die Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs im Ostkongo. (Symbolbild) - AFP

Die Öffentlichkeit wird laut Amtsärztin Strunz erst bei bestätigten Fällen informiert, um Panik zu vermeiden und genaue Fakten zu kommunizieren.

Diese Vorsichtsmassnahmen verhindern die weitere Ausbreitung auch in Europa, wo Ebola-Fälle selten bleiben, so die Experten.

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Kommentare

User #6335 (nicht angemeldet)

Unkontrollierte Globalisierung im Waren und Personenverkehr ! Offene Grenzen 24 Std. Just in Time ! Ideale Bedingungen zur Verbreitung von Seuchen und Schädlingen bei Menschen, Tieren und Pflanzen !

User #7892 (nicht angemeldet)

Es gab Krankheiten die in EUropa besiegt waren, seit einiger Zeit kommen die wieder zurück. An was das wohl liegt....Einfachste Kausalität, aber die darf man ja nicht ansprechen weil die Pharma Sennekäppli daran verdienen.....

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