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Deutsches Gericht erlässt Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah

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Deutschland,

Ein Gericht in Deutschland hat einen Haftbefehl gegen den Parlamentsabgeordneten Maximilian Krah von der rechtspopulistischen AfD erlassen.

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Ein Gericht in Deutschland hat einen Haftbefehl gegen den Parlamentsabgeordneten Maximilian Krah von der rechtspopulistischen AfD erlassen. - keystone

Eine am Verfahren beteiligte Person bestätigte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) entsprechende Angaben des «Spiegel». Nach dpa-Informationen wird aktuell geprüft, ob die für eine Vollstreckung nötige Aufhebung von Krahs Immunität als Abgeordneter des Deutschen Bundestags beantragt werden soll.

Der Haftbefehl geht dem Bericht zufolge auf eine juristische Auseinandersetzung Krahs mit Satiriker Jan Böhmermann über dessen Äusserungen in einem Podcast zurück. Das Gericht bestätigte den Haftbefehl nicht und verwies darauf, dass es sich um ein nicht öffentliches Verfahren handele.

Der AfD-Politiker Krah hatte in einem skurrilen Streit mit dem TV-Moderator eine Niederlage einstecken müssen. Krah wollte dem Moderator die Behauptung verbieten lassen, dass der Politiker auf dem Münchner Oktoberfest 200 Flaschen Champagner für das gesamte Festzelt bestellt habe. Das Landgericht Düsseldorf wies die Unterlassungsklage Krahs gegen Böhmermann aber zurück.

Hintergrund des Haftbefehls sind nun laut «Spiegel» offene Forderungen zu den Prozesskosten. Weil der Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten in der ostdeutschen Stadt Chemnitz liegt, sei das dortige Amtsgericht zuständig, hiess es auf Nachfrage.

Krah teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit, er habe in dem Rechtsstreit mit Böhmermann bereits im Januar gezahlt und seinen Anwalt nun um Klärung gebeten. «Offenbar geht es um einen zusätzlichen Kleinbetrag an Kosten, den ich nun zahlen werde», fügte er hinzu. Er halte Böhmermann für einen «Widerling» und zahle daher nur nach Prüfung – «Rückforderung bleibt vorbehalten».

Im vergangenen September war ein ehemaliger Mitarbeiter Krahs in dessen früherem Abgeordnetenbüro im Europäischen Parlament in Brüssel wegen Spionage für China zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Gegen Krah ermitelt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden in einem separaten Verfahren wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen seit Mai 2025. Der rechtspopulistische Politiker hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Kommentare

User #2025 (nicht angemeldet)

Man versucht mit allen legalen und illegalen Mitteln die Demokratie auszuhebeln um unliebsame Konkurrenten auszuschalten und damit den Wählerwillen zu umgehen.

User #5607 (nicht angemeldet)

Offensichtlich haben all die Hetzer in den Kommentaren gegen Links den Knall nicht gehört und verschliessen wie immer die Augen vor den kriminellen Taten der AfD.

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