Gericht

Zwei Skitourenleiter wegen Lawinenunglück vor Gericht in Thun

Keystone-SDA
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Thun,

Dreieinhalb Jahre nach einem tödlichen Lawinenunglück im Berner Oberland hat am Mittwoch der Prozess gegen zwei Skitourenleiter begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen mehrfache fahrlässige Tötung vor.

Beim Lawinenniedergang in Meiringen wurden 2023 zwei junge Menschen verschüttet. (Archivbild)
Beim Lawinenniedergang in Meiringen wurden 2023 zwei junge Menschen verschüttet. (Archivbild) - Handout: Kantonspolizei Bern

Das Regionalgericht in Thun will das Urteil am Freitag verkünden. Das Unglück ereignete sich im März 2023 bei der Gstelliwang in Meiringen. Eine 18-jährige US-Amerikanerin und ein 18-jähriger Brite waren auf der Skitour eines Internats von einer Lawine erfasst und getötet worden.

Die Anklage wirft dem verantwortlichen Bergführer vor, bei der zweiten Abfahrt eine zu steile und gefährliche Route gewählt zu haben. Der Co-Leiter habe trotz Mitspracherecht nicht interveniert. Beide hätten damit ihre Sorgfaltspflichten verletzt. Für das Gebiet galt damals eine mässige Lawinengefahr der Stufe 2+.

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Kommentare

User #1168 (nicht angemeldet)

Warum erst nach dreieinhalb Jahren, musste da noch irgendwas unter irgendeinen Teppich geschoben werden?

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